Aktuelles

Mira Lobe: Eine Geschichte vom Nikolaus

Zugegeben, das Thema wirkt leicht außerhalb der Jahreszeit – dies ist aber der Tatsache geschuldet, dass die Deutschstunden im Kolleg 3 nun mal nicht ganz regelmäßig stattfinden und sich so manches dann über längere Zeit zieht…

Jedenfalls ging es darum, einen Erzähltext in einen Dialog, ein Spiel, eine kleine Szene umzuwandeln. So steht es im Lehrplan. Und damit nicht IMMER alles geschrieben werden muss, haben wir diesmal eben die Szenen gleich gespielt. Das Bilderbuch „Eine Geschichte vom Nikolaus“ wurde inhaltlich in Partnerarbeit umgestaltet und dann als gesamte Geschichte aufgeführt. Manche Personen mussten dabei einen raschen Rollenwechsel hinlegen, wenn in ihrer Szenen zu viel Figuren vorkamen, aber das machte die Sache noch reizvoller. So konnte aus einem Rentier ganz rasch ein Kind werden oder umgekehrt…

Die Präsentation hat dann, obwohl es bereits Jänner war, viel Spaß gemacht! Und hier gibt es eine Kostprobe!

Alexandra Loibl

 

I am from Austria – Musicalbesuch der 3. Klassen

Der nunmehr schon traditionelle Musicalbesuch der 3. Klassen führte SchülerInnen und Lehrerinnen dieses Jahr ins Raimundtheater zu einer Vorstellung des Jukebox-Musicals „I am from Austria“ nach Liedern und Hits von Reinhard Fendrich.
Dem Publikum wurde ein bunter, fröhlicher und schwungvoll dargebotener Reigen an Melodien und Tanzszenen präsentiert, die sich zu einer zwar äußerst seichten, aber netten Geschichte zusammenfügten. Der „Wiener Schmäh“ wurde dabei besonders gut eingesetzt, sodass es während der Vorstellung viele Lacher gab.
Die meisten SchülerInnen und die begleitenden Lehrerinnen gingen gut gelaunt und zufrieden nach Hause. In der Nachbearbeitung im Unterricht wird es um die Themen Musical als Gattungsform und Austropop als Stilrichtung gehen – aber erst nach den Ferien.

Bericht und Fotos: Alexandra Loibl und Bianca Wirthner

Projekttage: Wissen ist Macht, auch im Bücherspeicher

Im Rahmen der Projekttage zu Ende des ersten Semesters nahm eine altersgemischte Gruppe SchülerInnen der 1. bis 5. Klasse an zwei Führungen in der Nationalbibliothek teil. In zwei Stunden wurden die Mädchen und Burschen zum einen durch den Prunksaal geführt, der viel Neugierde und Fragen hervorrief. Wie findet man hier Bücher? Wie alt und kostbar sind sie? Was ist auf dem Gemälden zu sehen und seit wann darf die Öffentlichkeit die Bibliothek betreten?

Zum anderen gab es eine Besichtigung des mächtigen Bücherspeichers mit seinen Millionen gelagerten Werken. Hier ging es nicht, wie im Saal zuvor, um Kunst und Geschichte, sondern vor allem um Aspekte der Lagerung und auch der Nutzung der Bibliothek. Letzterer Aspekt interessierte die Schülerinnen, die bald eine Diplomarbeit schreiben müssen, sehr.
Obwohl die SchülerInnen nach den Besichtigungen müde waren und schmerzende Füße hatten– war die Resonanz überwiegend positiv, und das ist sicher auch der besonders netten Führerin zu schulden!

Bericht und Fotos: Alexandra Loibl

Projekttage: Psychomotorik-Workshop

Kooperation BAfEP – Praxiskindergarten: Eis und Schnee im Bewegungsraum

In der Projektwoche im Jänner fand ein Psychomotorik-Workshop in Kooperation der BAfEP (Martina Koller) und dem Praxiskindergarten (Andrea Stauffer) statt. Teilnehmerinnen waren Schülerinnen aus den 1. – 5. Klassen und die Kinder der „Schneckengruppe“.

Passend zur Jahreszeit holten wir uns den Winter in den Bewegungsraum. Bei Fang- und Laufspielen zu Beginn, wie „Eismaschine – Sonnenstrahl“ oder dem „Eisschollen-Boogie“ lernten sich die Schülerinnen rasch besser kennen. In weiterer Folge wurde in Kleingruppen mit den unterschiedlichsten Materialien, wie z.B. Joghurtbechern, Milchpackerln, Seilen, Wesco-Teilen und allem, was im Bewegungsraum zu finden war, experimentiert. Aus dem Experimentieren wurde schnell Konkretes. Es entstand eine spannende Bewegungslandschaft mit Iglu, Eispalast und Balancierstegen, die dann selbst erprobt wurde.
Im weiteren Verlauf des Tages fand ein erstes Kennenlernen mit den Kindern der „Schneckengruppe“ statt. Andrea Stauffer zeigte den Schülerinnen, wie sie eine Psychomotorikeinheit, ebenfalls im Sinne einer Bewegungslandschaft, für die Altersgruppe der bis zu Dreijährigen gestalten können.
Die jungen Kinder reagierten auf den ungewohnten Besuch der Schülerinnengruppe kurzfristig verhalten, blendeten diese jedoch bald aus und ließen sich unbefangen auf das Bewegungsangebot ein. Nach und nach öffneten sie sich, entwickelten Spielideen, erprobten Bewegungsabläufe. Das Energieniveau der Kinder gestaltete sich nach einer Weile sehr unterschiedlich und reichte von noch immer überschwänglich bis zu bereits erschöpft.
Die Schülerinnen empfanden es beeindruckend, wie aktiv und selbstbestimmt die jungen Kinder die vorbereitete Umgebung erkundeten und sich ganz individuelle Bewegungsherausforderungen suchten. Sie waren fasziniert von der hohen Konzentration der jungen Kinder und sie konnten sich in Hinblick auf das Kommunikations- und Interaktionsverhalten der Praxiskindergärtnerin, gegenüber Kindern in der vorsprachlichen Phase, Orientierung mitnehmen.
Im Anschluss wurden die Beobachtungen gemeinsam reflektiert und mit bereits Bekanntem und Selbsterlebtem in Verbindung gebracht.

Vielen Dank an alle Beteiligten, es hat großen Spaß gemacht. Für die Projekttage im Juni denken wir bereits an eine Fortsetzung.

Bericht und Fotos: Martina Koller und Andrea Stauffer

Projekttage: Sound of Paper

An unserem letzten Projekttag haben wir als Klasse ein Lied für den Wettbewerb „Sound of Paper“ komponiert. Dabei geht es darum, auf die Verschwendung von Papier aufmerksam zu machen und Musik auf Basis von Papier, Karton und Holz zu produzieren. Wir, die 1b, sind mit dem Endergebnis sehr zufrieden und der Prozess hat uns großen Spaß bereitet. Als weitere Ressource haben wir die Vielfalt der Mehrsprachigkeit unserer Klasse in unser Projekt (Teile auf Bosnisch und Türkisch) einfließen lassen.

Da wir mit unserem Lied zum Denken anregen wollen, möchten wir hier die erste Strophe unseres kreativen Liedes anführen.

Viel Papier lässt sich nicht vermeiden
Darunter werden wir später leiden
Schau nicht auf Heute, sondern auf Morgen
Mach dir ein bisschen mehr Sorgen
Mehr Papier, weniger Bäume
Sind das wirklich deine Träume?
Später landet es im Meer und im See
Vielleicht sogar in deinem Tee?

Sarah Seiner und Elisabeth Dohnal 1b

Projekttage: Ensemble mit Tontechnik

Am Montag trafen sich zwei Projekte, die parallel gearbeitet haben:
Prof. Vounelakos erklärte einer Gruppe Wissenswertes über Mischpulte, Verkabelung, Mikros und was es zur Verstärkung von Stimmen und Musikinstrumenten benötigt. Gleichzeitig arbeiteten Ensemblegruppen an Liedern, die zum Abschluss von der ersten Gruppe verstärkt wurden.

Elisabeth Barta

Projekttage: Medley ist fad…

Medley ist fad, machen wir ein mash up!
So entschand innerhalb eines Tages ein Arrangement aus „Perfect“, „What about us“ und „Happier“. Wir haben dieses dann auch mit tontechnischer Verstärkung ausprobiert.

Elisabeth Barta

Wir feiern: 10 Jahre Kolleg

Am 22. Jänner fand ein ganz besonderes Fest in der Klosterkirche des Sacré Coeur Pressbaum statt, denn das Kolleg für Elementarpädagogik gibt es nun schon seit 10 Jahren. Dieser Anlass und der sehr erfolgreiche Abschluss der diesjährigen AbsolventInnen des Kollegs wurden festlich und würdig gefeiert, wobei die Schulgemeinschaft zahlreiche Gäste begrüßen durfte.
Gemeinsam wurde ein Gottesdienst gefeiert, der unter dem Titel „Gemeinsam verwurzelt, zusammen gewachsen, gereift für die Zukunft“ von den AbsolventInnen selbst gestaltet wurde. Danach hatten zahlreiche Festredner das Wort, so etwa Herr Landesrat Ludwig Schleritzko in Vertretung von Landeshauptfrau Mikl-Leitner, Herr Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner, die Leitern des Bereiches Pädagogischer Dienst der Bildungsdirektion NÖ Hofrätin Doris Wagner, Schulqualitätsmanagerin Susanne Ripper sowie die Schulamtsleiterin der Erdiözese Wien Hofrätin Andrea Pinz. Besonders hervorgehoben wurden neben der Bedeutung des Berufes der Kindergartenpädagogin/ des Kindergartenpädagogen in der heutigen Zeit auch das christliche und respektvolle Miteinander im Haus, das auf Wohlwollen und Kommunikation unter Lehrenden und Studierenden beruht. Umrahmt wurden die Ansprachen von musikalischen Beiträgen der Kollegstudierenden selbst sowie von SchülerInnen der BAfEP.
Endlich war dann der von den ehemaligen Studierenden heiß ersehnte Moment gekommen, in dem sie ihre Diplomprüfungszeugnisse erhielten und sich für die vergangenen fünf Semester bei ihren ProfessorInnen bedanken konnten.
Ein Büffet mit lockerem Gespräch war der geeignete Ausklang für dieses gelungene „Geburtstagsfest“.

Bericht: Alexandra Loibl
Fotos: Lisa Baumgartner-Kunit

Projekttage: Kreativworkshop

11 Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichsten Klassen fanden sich zum Tanzen und Malen zusammen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde übte unsere Referentin Mireille Pereaux spielerisch mit der Gruppe eine HIP HOP Choreographie ein. Mit Ernsthaftigkeit und viel Spaß wurde getanzt und das Ergebnis war für jede und jeden einzelne/n ein Erlebnis! Und dieses Erlebnis wurde im BE-Raum künstlerisch umgesetzt. Das Malen mit den Fingern und besonders qualitätsvollen Farben rundeten den Vormittag ab.

Bericht und Fotos: Christa Haberleitner, Elke Machold

Weltjugendtag Panama: Abschlussmesse und Besuch bei den Indigenas

Am Samstag machte sich unsere PilgerInnengruppe auf den Weg in den Metropark in Panama City. Dort fand am Abend eine Vigil und am nächsten Morgen die Abschlussmesse mit Papst Franziskus statt. Vor der Vigil gab es bereits musikalisches Programm und viele Leute tanzten und sangen stundenlang. Besonders toll war die Stimmung, als der Papst auf seinem Papamobil auf dem Gelände einfuhr.

Nach der Vigil versuchten wir, ein bisschen zu schlafen, was durch die abenteuerlichen Bedingungen – den holprigen Boden und die ausgelassenen NachbarInnen – gar nicht so einfach war. Ein paar Stunden später wurden wir wieder geweckt und bereiteten uns auf die Messe mit dem Papst vor. Dabei durften wir ganz nahe an der Bühne sitzen. Die Messe selbst war besinnlich aber durch die dargebotene Musik auch mitreißend – trotzdem kam uns der Großteil davon ein bisschen Spanisch vor 😉

Mit der Abschlussmesse war der Weltjugendtag offiziell beendet. Unser Programm in Panama jedoch noch nicht – am Montag besuchten wir ein Dorf der Emberá, einer indigenen Volksgruppe in Panama. Hier bekamen wir ein typisches Essen (frittierte Kochbananen!), konnten mit einem Einbaumboot fahren und im Fluss schwimmen gehen. Die Emberá zeigten uns verschiedenes Kunsthandwerk und verschönerten uns alle mit ihren traditionellen (jedoch nur vorübergehenden) Tättowierungen. Besonders begeistert waren die Kinder des Dorfes, denen unsere SchülerInnen im Gegenzug die Haare einflochten.

Bericht und Fotos: Carina Fischer