Aktuelles

Achtsam leben – Thema der Einkehrtage der 3a

Zwei Wochen vor Schulschluss verbrachte die 3a zwei beschauliche Einkehrtage mit Prof. Scharf im Lilienhof in St. Pölten. Diesmal beschäftigte sich die Klasse mit dem Thema „achtsam leben“. Dabei ging es auch um den Umgang mit natürlichen Ressourcen. Schülerinnen und Schüler formulierten dazu Ziele, wie man nachhaltig und „enkeltauglich“ leben kann.

Dazu einige Beispiele dieser größeren und kleineren Ziele, die helfen können, die Umwelt zu schützen:

  • So wenig wie möglich mit dem Auto fahren und öfters den Bus verwenden
  • Den Kühlschrank nicht mehr so lange offen lassen, um Energie zu sparen
  • Weniger „Coffee to go-Becher“ kaufen oder gleich mit wiederverwendbaren Cups in Geschäfte wie Starbucks gehen
  • Keine Produkte kaufen, die in Plastik eingepackt sind
  • Weniger online bestellen
  • Immer eine Trinkflasche dabei haben, um keine neue kaufen zu müssen
  • Kindern im Kindergarten einen bewussteren Umgang mit Spielsachen beibringen
  • Einige Wochen oder Monate keine neue Kleidung kaufen (weil man oft schon genug Kleidung hat)
  • Immer eine kleine Stofftasche dabei haben, damit man keine Sackerln kaufen muss
  • Organisationen unterstützen, die sich mit dem Thema „Umwelt“ beschäftigen
  • Bio-Produkte statt normalen Produkten kaufen
  • Gewand, das man nicht mehr tragen möchte, mit Freundinnen tauschen
  • Strohhalme aus Glas oder Papier statt Plastikstrohhalmen verwenden
  • Eher im eigenen Land Urlaub machen als weit weg zu fliegen
  • mit selbst mitgebrachten Gefäßen einkaufen gehen
  • Die Mülltrennung in der Schule neu organisieren
  • Andere Menschen, zum Beispiel Eltern, Geschwister oder Freundinnen und Freunde motivieren, ebenfalls achtsamer zu leben

Bericht und Fotos: Carina Fischer

Werther, Charlotte, Albert – Schwärmerei, Liebe und Leid im Theater

Das Volkstheater Wien tourt mit Goethes berühmtem Werk „Die Leiden des jungen Werther“ durch die Bezirke Wiens. So erlebten die Schülerinnen und Schüler der 3B und drei ihrer Lehrerinnen einen intimen, sommerlichen Theaterabend in der VHS Hietzing, wo die jungen Theatergäste sogar persönlich begrüßt wurden.

Die Inszenierung des Stücks in der Fassung des Regisseurs Calle Fuhr war einerseits werktreu, andererseits aber auch modern. Originalzitate aus dem Briefroman Goethes und seiner Gedichte wurden gepaart mit traurigen Songs und Partyhüten. Nur Overheadprojektionen sind wohl beides nicht. Die darstellerische Leistung des jungen Ensembles begeisterte alle. Nur das Ende würden die Schülerinnen und Schüler wohl umschreiben.

Beitrag und Fotos: Claudia Baldia

Feier zum Gedenkprojekt der 4b

Die 4b hat in diesem Schuljahr intensiv an einem Gedenkprojekt gearbeitet, bei dem sie an die in Vergessenheit geratene Geschichte des Sacré Coeur Pressbaum während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern wollen. Zwischen 1939 und 1941 war das Gebäude als Außenstelle der Euthanasie-Anstalt „Am Spiegelgrund“ für ein NS-„Spezialkinderheim“ in Verwendung. Darüber wurde im Jahr 2009 eine Diplomarbeit von Barbara Petrasch verfasst, die sich im Jänner mit den SchülerInnen der 4b zum aktuellen Wissensstand über das Thema austauschte.

Am Dienstag fand nun eine von der 4b organisierte Gedenkfeier statt, bei der die SchülerInnen der 4b der Schulgemeinschaft ihre Gedanken und Überlegungen zu dem Projekt „Es wird Zeit, schau nicht weg! Man vergisst nicht, man verdrängt.“ vermittelten. Als Abschluss wurde gemeinsam ein Gedenkbaum auf dem Areal des Sacré Coeur Pressbaum gepflanzt.

Direktor Brunner fand zu diesem besonderen Anlass folgende Worte:

In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten war wenig bis gar nichts über die Existenz des Spezialkinderheims bekannt, wurde nicht darüber gesprochen.  Warum wissen wir nicht mehr darüber? Warum spricht keiner davon? Warum wird das Thema tabuisiert? Das waren berechtigte Fragen unserer Schüler*innen, als sie von der Existenz eines „Spezialkinderheims“ am Gelände ihrer Schule erfuhren. Unsere Schüler*innen sind angehende Kindergartenpädagoginnen, junge Menschen, deren erklärtes Ziel es ist, Kindern ein Heranwachsen in Liebe und Respekt, in Sicherheit und Freude zu ermöglichen. Unserer Schule ist ein Kindergarten angeschlossen: und wo heute drei-vierjährige Kinder spielen und erste Schritte aus der Familie in die Gesellschaft erproben dürfen, dort wurde von 1939 bis 1941 Kinder und Jugendliche, die als „unwert“ angesehen wurden, im besten Fall, verwahrt, um später an den Spiegelgrund abtransportiert zu werden, wo sie systematisch getötet wurden.

Schüler*innen haben sich aus eigenem Antrieb und mit persönlichem Engagement und Überzeugung dieses Themas angenommen. Es ist ihre Auseinandersetzung, ihr Projekt. Es kann aber natürlich nur einen Beginn darstellen und wird und muss an der Schule, an unserem Campus weitergeführt werden. So wird sich beispielsweise eine Schülerin der Klasse im Laufe des kommenden Schuljahres in ihrer vorwissenschaftlichen Arbeit mit der Sonderbewahranstalt Pressbaum auseinandersetzen. Wir sind aber auch im Kontakt mit dem Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte der Universität Graz, wo Frau Professorin Sohn-Kronthaler eine Diplomarbeit zu diesem Thema vergeben möchte.

Als Lehrer und Schulleiter darf ich sagen, dass ich stolz auf unsere Schüler*innen bin, als Staatsbürger erlaube ich mir anzumerken, dass es mich beruhigt, junge Menschen zu erleben, die einen kritischen Blick auf totalitäre und menschenverachtende Strukturen werfen, kritisch fragen und hinterfragen, nicht nur in die Zukunft blicken, sondern auch in die Vergangenheit und daher wissen was war und niemals mehr sein darf!

Als Ehrengäste bei der Gedenkfeier durften wir Bildungsdirektor HR Johann Heuras, Landtagsabgeordneten Martin Michalitsch, Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner, Schulqualitätsmanagerin Susanne Ripper, Sr Hanni Woitsch, HR Inge Dirnbacher, Frau Barbara Petrasch, Herrn Christian Gmeiner, Hochschulprofessor Christian Matzka und Geschäftsführerin der Schulstiftung Katja Pistauer-Fischer begrüßen.

Mehr Informationen zum Projekt der 4b findet ihr hier. Auf dieser Seite können auch die Arbeit von Fr. Petrasch sowie aktuelle Pressmeldungen nachgelesen werden.

Fotos: Lisa Baumgartner-Kunit, Henning Klingen (Kathpress)

Singende, klingende Schule

Niederösterreichische Schulen, in denen viel gesungen wird, können sich seit einigen Jahren um das Gütesiegel der „Singenden, klingenden Schule“ bewerben. Um dieses zu erhalten, sind eine ganze Reihe an Kriterien zu erfüllen: Es muss einen Schul- oder Klassenchor geben, nach dem täglichen Singen und dem Einsingen zu Beginn wird ebenso gefragt wie nach der Unterstützung des Singens durch Kollegium und Direktion. Und dann ist verlangt, dass die sich bewerbende Schule, der sich bewerbende Chor, an zumindest einem außerschulischen Chorevent teilnimmt. Dies zu planen und die SchülerInnen dazu zu motivieren ist also zentraler Bestandteil, um das Gütesiegel zu erhalten.

In diesem Jahr konnte die Bafep zum zweiten Mal das Siegel „ersingen“, indem der Schulchor am Chorevent „Chorissimo“ in Grafenegg erfolgreich teilnahm. Sollte das im nächsten Jahr noch einmal gelingen, erhält die Schule bereits eine Tafel, die sie öffentlich anbringen darf!

Wir werden uns bemühen!

Text: Alexandra Loibl

Ordensgründerin in der Box

Die SchülerInnen der BAFEP sollen in der ersten Klasse mit Leben, Werk und Vermächtnis der Ordensgründerin Madeleine Sophie Barat bekannt gemacht werden. Das geschieht alljährlich an ihrem Festtag, dieses Jahr wurde am 24.5. gefeiert.

Der 1A wurden zunächst einmal mit Hilfe einer Powerpointpräsentation die wichtigsten Fakten und Hintergründe zu Barats Leben und Wirken vermittelt und dann ging es um die individuelle, ganz persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

Dazu wurden „Comfort-Boxes“ gestaltet. Eine selbst gefaltete Schachtel mit Deckel war der Ausgangspunkt. Dann wählten die SchülerInnen eine Aussage der Ordensgründerin, die ihnen besonders gut gefiel und die sie als Grundlage ihrer Arbeit verwendeten. Nun wurde die Schachtel mit unterschiedlichen Materialien dreidimensional so gestaltet, dass darin der gewählte Satz sowie ein Bild oder Symbol, das mit dem Sacré Coeur in Verbindung gebracht wurde, sichtbar wurden, sobald der Deckel der Schachtel gelüftet wurde.

Natürlich durften die SchülerInnen die Schachteln mit nach Hause nehmen. Wenn Sie einmal „Comfort“ brauchen, können sie so an einem Ausspruch von Madeleine Sophie Barat Halt finden.

Beitrag und Fotos: Alexandra Loibl

Baratfest 2019

Freundlichkeit, Mitgefühl und Humor:

Diese drei Dinge hat Madeleine Sophie Barat, Ordensgründerin des Sacré Coeur, allen für ein gutes Miteinander an Schulen empfohlen. Und so stand auch die Messe beim Baratfest unter diesen Worten.

Inhaltlich vorbereitet hatte diese die 4B der Bafep für die gesamte Schulgemeinschaft. So überlegten alle Klassen im Vorfeld, worin sie für andere Klassen Vorbild sein wollten, in der Lesung hörte man, dass jeder Mensch wertvoll ist – egal wie „zerknittert“ oder „beschädigt“ er sei -, und auch Kyrierufe und Fürbitten fügten sich sehr stimmig in das Ganze ein. Schwungvolle, junge Lieder stimmte der Chor der NMS an.

Gelesen wurde die Messe von Weihbischof Anton Leichtfried der Diözese St. Pölten, dem es in seiner Predigt gelang, wirklich alle vertretenen Altersgruppen von der Volksschule bis hin zu den Erwachsenen zu erreichen.

Beeindruckend war es wieder einmal, wie lebhaft zum einen und wie besinnlich zum anderen an die 800 junge Menschen die Messe mitfeierten und mittrugen. Freundlichkeit, Mitgefühl und Humor: Das war hier wirklich zu spüren.

Beitrag: Alexandra Loibl

Fotos: Lisa Baumgartner-Kunit

Video: Sebastian Mihaly-Makowitschka

 

Trickfilme machen geht im ZOOM Trickfilmstudio ganz einfach!

Das kann die 1A seit ihrem Besuch im Mai nur bestätigen…
Das Studio bietet mit seinem spielerischen Setting und den besonders engagierten Museumspädagog/inn/en eine ideale Umgebung, um Experimentelles auszuprobieren.
Zuerst wurde inhaltlich an einem Konzept gefeilt. Die Schüler/innen überlegten, wie sie die vier ausgewählten Themen aus dem Didaktikunterricht verständlich aufarbeiten und in weiterer Folge komprimiert zeigen konnten. An zwei Arbeits- und Schneidetischen setzten sie ihre Ideen dann in Kürze filmisch um. Mit viel Begeisterung, Teamgeist und Improvisationstalent haben sie trotz Zeitdruck diese Herausforderung sehr innovativ gemeistert. Bravo!

Fotos und Bericht: Martina Mader-Raggam

 

Chorissimo – Niederösterreich singt

Am Samstag, den 11. Mai 2019, nahm unser Schulchor am niederösterreichischen Chortreffen „Chorissimo“ in Grafenegg teil. Auf der Profibühne im Auditorium Grafenegg hatten wir somit unseren ersten professionellen und außerschulischen Auftritt. Schülerinnen und Schüler der 2A, 2B und 3A trugen gemeinsam die zwei Stücke „Open my Heart“ und „Like a Bridge“ vor und wir wurden mit viel Applaus belohnt. Hören Sie nun einen Ausschnitt der beiden Lieder und überzeugen Sie sich selbst:

Bericht: Sarina Hrubec
Fotos: Bianca Wirthner

Poesie im Heil- und Sonderpädagogik

Im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Thema Transgenderkinder ist folgendes Gedicht einer Schülerin der 5B entstanden. Die Klasse hat gefunden, dass es nicht nur in der 5B bleiben soll sondern in die „Welt hinaus“ gehört.

Text: Christa Haberleitner

Die 2b in der Ottakringer Brauerei

Viele werden sich vielleicht fragen, warum eine BAfEP-Klasse eine Exkursion ausgerechnet in die Ottakringer-Brauerei machte. Und das auch noch am Freitagnachmittag.

Das klingt ja mehr nach Spaß, als nach Schule. Und ja, es war amüsant. Aber es war in erster Linie eine Betriebsbesichtigung eines der größten lebensmittelverarbeitenden Betriebe Österreichs. Neben Bier erzeugt die Brauerei auch Hefen (Germ), die als Ottakringer-Hefe und Hama-Hefe für die Brot- und Backwarenindustrie unerlässlich ist. Im Rahmen des Ernährungslehre-Unterrichts haben wir schon einige Male mit diesen Hefen gebacken. Weiters haben wir einen Einblick in die Braukunst und die Geschichte des Bierbrauens erhalten und konnten eine der größten Abfüllanlagen Österreichs besichtigen.

Abschließend konnten wir einige Produkte der Brauerei verkosten und uns mit einem ofenwarmen Bierlaugen-Brezerl für den Nachhausweg stärken.

Bericht und Fotos: Christiane Donabaum