Am 11. Februar 2026 besuchten die 4. Klassen im Rahmen des Erinnern – Projektes gemeinsam mit Frau Professor Frey und Frau Professor Mader die Lern- und Gedenkstätte Schloss Hartheim.
Nach unserer Ankunft setzten wir uns zunächst mit den Begriffen Inklusion, Integration, Separation und Exklusion auseinander und überlegten gemeinsam, was ein gutes Leben ausmacht. Anschließend besuchten wir die Ausstellung „Wert des Lebens“. Dort erfuhren wir, wie Menschen mit Behinderungen früher behandelt wurden und teilweise noch heute behandelt werden sowie welchen Einfluss die Industrialisierung auf ihre Arbeitsmöglichkeiten hatte und hat. Besonders eindrucksvoll war für uns das sogenannte „Netzbett“, das in Österreich erst seit 2015 verboten ist.
Danach gingen wir in den Gedenkstättenbereich mit seinen Dokumentationsräumen und den ehemaligen Räumen des Tötungsbetriebs. In den Ausstellungsräumen erhielten wir viele Informationen über die NS-Euthanasie und die Geschehnisse im Schloss Hartheim. Besonders bewegend waren die dargestellten Opferbiografien sowie die Einblicke in die Lebenswege der Täter:innen. Zu den historischen Räumen gehören unter anderem der ehemalige Ankunftsort, der Aufnahmeraum, die Gaskammer, der Technikraum, der Leichenraum und der Krematoriumsraum.
Zum Abschluss setzten wir uns noch mit ausgewählten Artikeln der UN-Behindertenrechtskonvention auseinander und reflektierten gemeinsam unsere Eindrücke des Tages. Den Ausklang bildete ein Besuch im Café Lebenswert, einem Angebot des Instituts Hartheim, in dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammenarbeiten.
Wir konnten wir viele neue Erkenntnisse gewinnen und wichtige Denkanstöße mitnehmen.
(Verfasst von Amelie Kadlec & Katja Fraberger aus der 4a)



