Übergangsstufe

„Gott sei Dank“ und „Sorgt euch nicht“

Mit diesen zwei zentralen Aussagen, die das Motto der Schulschlussmesse darstellten, ist eigentlich schon alles zusammengefasst:

Gott sei Dank, dass das Schuljahr zu Ende ist…
Gott sei Dank, dass alles gut gegangen ist…
Gott sei Dank für alle meine FreundInnen…
Gott sei Dank für die kommenden Ferien….

Und gleichzeitig sagt Gott uns zusätzlich noch….

Sorgt euch nicht – ich bin bei euch
Sorgt euch nicht – ich sorge für euch
Sorgt euch nicht – ich weiß, was ihr braucht
Sorgt euch nicht – ich bin für euch da

Was bleibt da noch zu tun, als frohe und erholsame Ferien zu wünschen! Bis auf ein Wiedersehen im Herbst!

Alexandra Loibl

Projekttage: Faszination Triathlon

Warum eigentlich nicht mal Triathlonluft schnuppern? Das dachten sich wohl die 15 Schülerinnen und Schüler, als sie sich für den „Challenge yourself!“-Projekttag anmeldeten. Am Programm standen abwechslungsreiche Geschicklichkeits- und Fahrtechnikübungen am Fahrrad sowie Lauf- und Koordinationsübungen am Purkersdorfer Sportplatz. Im Purkersdorfer Wienerwaldbad wurde an der Kraultechnik gefeilt und das richtige Überholen oder „Überrollen“ trainiert.
Auch die entsprechende Wettkampfvorbereitung durfte nicht fehlen:  Wie stelle ich mein Fahrrad in der Wechselzone am besten auf, wie ziehe ich mir die Schuhe am raschesten an, was ist der schnellste Weg, den Fahrradhelm aufzusetzen… ?
Höhepunkt dieses sportlichen Tages war der Wettbewerb in Form eines Duathlons, den Janis Walch aus der 3A für sich entschied. Bei  den Mädchen war Nina Innerlohinger aus der 1B unschlagbar.

Ein großes Dankeschön an Georg Blinzer, der diesen Tag geplant und durchgeführt hat!

Gudrun Vallant & Christian Blinzer

Projekttage: Nationalbibliothek und Literaturmuseum

Im Rahmen der Projekttage in der letzten Schulwoche nahmen SchülerInnen der 1Ü, 1B und 3B an einer Führung durch den barocken Prunksaal der Nationalbibliothek teil, wo sich über 200.000 Bücher der insgesamt rund 12 000 000 Einzelobjekte des Bestandes befinden. Nach einer Einführung zur Geschichte des Hauses und zur Buchherstellung wurde uns die Symbolik des Freskos in der Kuppel nähergebracht. In der aktuellen Ausstellung 300 Jahre Freimaurer lernten wir außerdem diesen Geheimbund kennen.
Nach der Mittagspause machten wir uns auf den Weg in das Literaturmuseum, wo wir einige Anekdoten zu österreichischen Literaten hörten und anschließend in einer Schreibwerkstatt selbst zu SchriftstellerInnen wurden.

Projekttage: Zukünftige JungwählerInnen besuchen das Parlament

Bevor die Sanierungsarbeiten beginnen, nutzte die 1Ü am Dienstag, den 27.6.2017 noch die Gelegenheit, die Sitzungssäle des National- und Bundesrats im Rahmen einer Führung im Parlament zu besichtigen. Zuvor hielt Prof. Blinzer eine Einführungsstunde in die politische Bildung, in der politisches Wissen aufgefrischt und neues erworben wurde.
Im Sitzungssaal des Nationalrats durften wir auf den Sitzen der Abgeordneten Platz nehmen und Gesetzesvorschläge zum Thema Schulbildung machen, die im Rahmen eines improvisierten Ausschusses besprochen wurden und über welche die SchülerInnen der 1Ü abstimmten. Zumindest für die nächsten zwei Monate geht ein Vorschlag wirklich in Erfüllung: Es gibt keine Hausübung mehr!

Hänsel und Gretel, eine Vorstellung von Ulrich Chmel

Die  Übergangsklasse und die beiden 1. Klassen konnten eine Papiertheatervorstellung von Hänsel und Gretel an unserer Schule im Theatersaal hautnah erleben. Herr Ulrich Chmel hat mit seiner Bauchladenbühne und den selbstgestalteten Figuren eine verkürzte, und mit stegreifen Einlagen aufgelockerte Neufassung von Hänsel und Gretel dargeboten. Wir, das Publikum konnten mitsingen und mitspielen. Mit Herz und Seele gewann Herr Chmel unsere Begeisterung für das Papiertheater. Die Freude war nicht nur ihm, sondern auch uns ins Gesicht geschrieben. Des Weiteren erhielten wir einen Einblick hinter die selbstgebaute und äußerst ansprechende Kulisse des Theaters und erfuhren das ein oder andere Geheimnis.

Philipp Fischer 1b

Weitere Informationen zu Ulrich Chmel und seinem Papiertheater:  www.papiertheater.at

Baratfest aus Sicht der 1Ü – eine großartige Veranstaltung!

Der 1. Juni war für uns sehr aufregend, denn an diesem Tag gab es keinen „normalen“ Unterricht. Das Fest war sehr gut besucht und das Wetter sehr sommerlich. Wir haben uns am Vormittag mit Madeleine Sophie Barat auseinandergesetzt und im Anschluss fand die Messe im Birkenhof statt – alle Klassen des gesamten Sacré Coeurs waren da! Danach hatten wir Mittagspause, hierfür wurden Pizzen für die ganze Klasse bestellt. Nach dem Essen konnten wir die Stationen ausprobieren, die vorbereitet wurden. Unsere Klasse hat eine Schnitzeljagdstation über das gesamte Schulgelände gestaltet, dafür haben wir auch während des Festes Werbung gemacht. Natürlich wurden die Schnitzeljagdaufgaben auch von uns durchgeführt, denn für jeden ausgefüllten Zettel spendeten wir 1 € aus der Klassenkassa für die Herzkinder, es kamen 50€ von unserer Station zusammen! Die vielen Aktivitäten, wie beispielsweise das Wasserbombenwerfen, eine Fotostation und der Flashmob der BAfEP, der den Tag ausklingen ließ, waren sehr lustig!

Baratfest – Das bunteste Fest des Jahres

Nach der Zusammenlegung mehrerer Traditionstage des Sacré-Coeur-Lebens fand in diesem Jahr zum ersten Mal das Baratfest gemeinsam mit dem traditionellen Gartenfest statt. Am Vormittag wurde der Gedenktag der Ordensgründerin Madeleine Sophie Barat begangen, am Nachmittag gab es ein großartiges Gartenfest.
Der Tag in der BAfEP begann für die SchülerInnen mit einer jahrgangsspezifischen, intensiven Auseinandersetzung mit Themen zur Ordensgründerin und ihren Zielen. Die ersten Klassen lernten Madeleine Sophie Barat und ihr Leben kennen, die zweiten Klassen arbeiteten mit Volksschulkindern zusammen und brachten diesen den Sinn des Gedenktages näher. Die dritten Klassen waren mit der Vorbereitung der großen Festmesse betraut und die vierten Klassen durften Kerzen, die den MaturantInnen zum Abschied überreicht werden, mit Sacré-Coeur-Symbolen gestalten.
Um elf Uhr gab es dann die große Messe für die gesamte Schulgemeinschaft im Birkenhof, die von BAfEP, Kolleg, Gymnasium, NMS und Volksschule gemeinsam gefeiert wurde. Dabei wurde auch die Organisation „Herzkinder“ vorgestellt, die sich um die Unterstützung von Familien mit herzkranken Kindern bemüht. In diesem Jahr sollten Spenden für diese Initiative gesammelt werden.
Nach einer individuell in den Klassen gestalteten Mittagspause ging es dann von 14 bis 17 Uhr im Garten mit unterschiedlichsten Spiel-, Schmink- und kulinarischen Aktivitäten weiter. Jede Klasse hatte sich einen eigenen Stand ausgedacht und von Sackhüpfen über Wasserbombenwerfen, Stelzenlaufen und einer Schnitzeljagd war wirklich für jede, jeden und jedes Alter etwas dabei.
Die Sonne strahlte (fast schon etwas zu heftig) vom Himmel und der Tag klang mit einem großartigen Flashmob fröhlich aus.
Alexandra Loibl

Workshop „Hear me“ im KHM

Die Klassen 1Ü, 1B und 4A der BAfEP nahmen dieses Schuljahr am Workshop „Hear me“ des Kunsthistorischen Museums teil, bei dem es zentral, aber unausgesprochen, um zwischenmenschliche Beziehungen und Empathie ging. Kunst war in diesem Fall ein Medium, das verletzungsfrei Austausch und Verständigung über kulturelle und mentale Differenzen ermöglichte. Durch die Verbindung mit „Lego serious play“ wurden spielerisch gruppendynamische Prozesse in Gang gesetzt, bei denen Kommunikation, Präsentation und Performance die Persönlichkeitsentfaltung ebenso förderten wie auch das Teambuilding.

 

Stellvertretend für alle teilnehmenden SchülerInnen schildert Lisa Fritz (1B) ihre Eindrücke von diesem Tag:

Am Mittwoch, dem 10.05. 2017 nahm die Klasse 1B der BAfEP Sacré Coeur Pressbaum an der Aktion „Hear me“ im Kunsthistorischem Museum Wien teil.
Nachdem wir im Museum begrüßt und empfangen wurden, ging es ein paar Stockwerke hinauf in einen Saal, in dem zwei Tische, reichlich ausgestattet mit Lego, standen. Die Klasse teilte sich an diesen Tischen in zwei Gruppen auf und machte ihre Bekanntschaft mit „Lego serious play“. Uns wurden verschiedene Themen genannt, zu denen wir etwas in einem vorgegebenen Zeitrahmen aus Lego bauen sollten, zum Beispiel „das Ende eines Konflikts“ oder „Albtraum“. Diese Bauten wurden anschließend der Gruppe präsentiert. In der Gemäldegalerie befassten wir uns mit einem Bild (Samson und Delilah), welches wir in Gruppen von je drei Schülern auch mit Legosteinen nachbauen sollten. Erstaunlich war, wie viele verschiedene Eindrücke jede einzelne Gruppe von dem Bild hatte.
Es blieb aber nicht nur beim Legobauen. Besonders lehrreich fand ich den Besuch in der Antiksammlung, wo wir einen griechischen Sarkophag untersuchten, auf dem ein Kampf zwischen Frauen und Männern abgebildet war. Wir versuchten zu diesem Ausstellungsstück verschiedene Fragen zu beantworten, wie zum Beispiel „Wer gewinnt den Kampf?“ und „Wie verhalten sich die abgebildeten Soldaten?“.
Dieser Tag war sehr lehrreich, abwechslungsreich und forderte unsere Kreativität heraus.

(Lisa Fritz 1B)