Kolleg

„Gott sei Dank“ und „Sorgt euch nicht“

Mit diesen zwei zentralen Aussagen, die das Motto der Schulschlussmesse darstellten, ist eigentlich schon alles zusammengefasst:

Gott sei Dank, dass das Schuljahr zu Ende ist…
Gott sei Dank, dass alles gut gegangen ist…
Gott sei Dank für alle meine FreundInnen…
Gott sei Dank für die kommenden Ferien….

Und gleichzeitig sagt Gott uns zusätzlich noch….

Sorgt euch nicht – ich bin bei euch
Sorgt euch nicht – ich sorge für euch
Sorgt euch nicht – ich weiß, was ihr braucht
Sorgt euch nicht – ich bin für euch da

Was bleibt da noch zu tun, als frohe und erholsame Ferien zu wünschen! Bis auf ein Wiedersehen im Herbst!

Alexandra Loibl

Waldpädagogik in der 2KA – Bäume, Blätter, Ast

Unser heutiger Block Wald- und Erlebnispädagogik stand unter dem Motto „Baum“. Als Einstiegsspiel starteten wir mit dem traditionellen Spiel „Bäumchen, wechsle dich“. Danach erforschten wir, ob es kalte und warme Bäume gibt, erfanden Geschichten dazu und tüftelten, welche sachliche Erklärung dahinterstecken könnte. Ein besonderes Erlebnis war der Spiegelgang. Mit Spiegeln im Wald unterwegs, konnten wir bis in die Baumkronen sehen und fühlten uns wie Riesen. Hält man den Spiegel an die Stirn, bewegt man sich wie ein Zwerg und kann das Erdreich betrachten.
In der Sonne liegend hörten wir eine spannende Geschichte über das Regentropfenmännchen, da das Wetter an diesem Tag – von Sonne bis Regen – alles zu bieten hatte. Beim Waldmemory staunten wir über die unterschiedlichen Waldschätze und die Einzigartigkeit der Bäume und Pflanzen. Lustig war auch das Spiel „Wer bin ich?“ mit Waldtieren.
Als Abschluss wurden wir noch aktiv und übten uns beim Zapfensprung. Wir verbrachten einen schönen und ereignisreichen Nachmittag.

Christina Jungwirth

 Fotos: Isabel Vogl, Sandra Friedl 2KA

ABENTEUER WALD(pädagogik)

Hochmotiviert und neugierig auf das neue Schulfach „Wald- und Erlebnispädagogik“ marschierte die Kollegklasse 2KB am 29.04.2017 zum vereinbarten Treffpunkt, dem Waldkreuz am Rande des Schulgeländes, um sich mit Waldpädagogin Frau Christina Jungwirth zu treffen.

Mitzubringen waren wetterangepasste, waldtaugliche Kleidung, gutes Schuhwerk, eine Sitzunterlage für den Waldboden, Schreibzeug, Jause und Getränk für das leibliche Wohl, ein Lächeln und gute Laune. Warme Sonnenstrahlen trugen dazu bei, dass die beiden letzten Punkte leicht zu erfüllen waren.

Nachdem wir unsere Namen auf Holzscheiben schrieben, ging unsere Waldexpedition auch schon los. Passend zum Einstieg lautete unser erstes Kreisspiel „Guten Tag, Herr Förster/Frau Försterin!“. So begann unser Block sehr aktiv und lustig.

Anschließend wurde gerätselt was „Tante Emma gerne isst“, um sich zum Basislager zu begeben. Dort durften wir dann viel über Waldpädagogik erfahren. Frau Jungwirth erzählte von ihren Erfahrungen mit den Kindern im Wald und über die Ausbildung zur Waldpädagogin. Natürlich wurden auch Regeln und Gefahrenquellen im Wald besprochen.

Dann erfuhren wir vom Waldkobold, auch Eichhörnchen genannt, und dem Polizisten des Waldes, dem Eichelhäher. Dieser warnt die Tiere mit seinen Rufen und kann auch andere Vogelstimmen nachahmen. Zudem frisst er gerne das versteckte Futter vom Eichhörnchen.

Im nächsten Spiel durften wir uns selbst als Eichhörnchen und Eichelhäher beweisen. Die Eichhörnchen versteckten Nüsse und die beiden Eichelhäher sollten sie ihrer Natur entsprechend dabei beobachten. Anschließend mussten alle die Nüsse wiederfinden. Wir erkannten sehr schnell, dass dies wahrlich keine leichte Aufgabe ist.

Anschließend suchten wir noch nach Waldschätzen und entdeckten sogar ein Amselei. Im Basislager wurde dann eine schöne gemeinsame Legearbeit daraus.

Zum Schluss gab es eine Reflexion über die Einheit und interessante Informationen zu Bestimmungsbüchern und Ausrüstungsmaterial.

Mit der Geschichte über die Holzfrau, einem guten Waldgeist, wurde unser erster erlebnisreicher Block Wald- und Erlebnispädagogik abgerundet.

Karin Plasch und Henriette Sollinger, 2 KB

Bilder: Karin Plasch und Henriette Sollinger

Kreative Prozessarbeit – Landart in der 2 KB

„Landart ist die Kunst, in der das Gestalten mit der Natur und in der Natur eine wesentliche Rolle spielt. Es wird nur mit natürlichen Materialien gearbeitet […] Landart spricht alle Sinne an, weckt die Fantasie und hilft das Schöne der Natur wahrzunehmen. Das Errichten eines fertigen Kunstwerkes steht nicht im Vordergrund, sondern mit dem zu bauen, was die Natur uns bietet.“
(Quelle: http://www.kidsnet.at/Unterhaltung/Basteln/landart.htm)

An einem schönen, sonnigen Frühlingstag ging es genau darum – um kreative Prozessarbeit in der Natur zu erleben und auch zu genießen.
Mit einfachen Mitteln, Naturmaterialien der Umgebung, unseren inneren Impulsen zu folgen und diesen einen Ausdruck zu verleihen war die Aufgabenstellung: Formen, die sich von der Umgebung als Gestaltung ablesen lassen, zu legen. Dabei konnten wir Kreativität als Sprache der Seele erleben und der inneren Inspiration Form geben. Und einmal mehr erfuhren wir, dass Kreativität uns hilft, den Stress hinter uns zu lassen, dass Freude am Tun wichtiger ist als das Produkt, aber auch, wie sehr wir uns letztlich an dem Produkt unserer Arbeit erfreuen können, wenn wir Elke Macholds Credo „Alles was durch innere Kreativität entsteht, ist wertvoll und richtig.“ folgen. Also bereicherten wir die natürliche Umgebung der Schule mit unseren Kunstwerken, die so vielfältig ausfielen, wie individuell die Mitglieder unserer Gruppe sind.
Ob ein Unterschlupf oder ein freundliches Gesicht, ein Nest oder ein Blumenmeer auf einem Maulwurfhügel, unsere Phantasie kannte keine Grenzen. Selbst wenn für die Umsetzung des Chillout-Plätzchen-Plans der schwarze Pulli zu einem Sandtransporter umfunktioniert werden musste, folgten alle ihrer inneren Inspiration und genossen neben der herrlichen Natur und dem wunderschönen Wetter vor allem die kreative Prozessarbeit.

Henriette Sollinger, 2 KB

Auseinandersetzung mit kindlichen Lebenswelten in der 2KB

Kinder wachsen mit unterschiedlichen familiären Rahmenbedingungen auf und müssen daher oft schon in jungen Jahren mit großen Herausforderungen umgehen. Von der/dem Kindergartenpädagog/in/en wird eine professionelle und individuelle Begleitung des kindlichen Entwicklungsprozesses erwartet, die das Kind unterstützt und stärkt.
Im Rahmen des Didaktikunterrichts und in einem Teil der Individualphase setze sich die 2KB mit den kindlichen Lebenswelten näher auseinander. Die Studierenden recherchierten, lasen sich in die Thematik ein und gestalteten eine kreative Präsentation im Rahmen eines „Martktstands“ um die Kolleg/inn/en der Klasse zum einen thematisch zu informieren, aber auch um die eigenen Lernerfolg zu teilen und den Lernprozess transparent zu machen.
Ich war einmal mehr begeistert über das große Engagement der Studierenden bei der Auseinandersetzung mit dem Thema, der liebevollen und teilweise sehr aufwändigen Gestaltung der „Marktstände“ sowie dem Tiefgang den die Präsentationsgespräche aufwiesen.

Martina Koller

Besuch der Lernwerkstatt für Schulanfänger/innen

Am Freitag, dem 9. Juni durfte die 4K im Rahmen des Didaktikunterrichts die Lernwerkstatt der Schulanfänger/innen im Landeskindergarten Tullnerbach besuchen.
Die Kindergartenpädagoginnen gestalten hier wöchentlich einen Lernraum für die Kinder im Jahr vor dem Schuleintritt, der sich thematisch laufend verändert und an den Interessen der Kinder orientiert.
Für die Studierenden war es sehr interessant zu sehen, wie der Lernraum im Detail gestaltet war und mit wie viel Liebe zum Detail die Stationen vorbereitet waren.
Nach einer allgemeinen Einführung durch die Leiterin Frau Strausky, in der sie die Rahmenbedingungen und den Prozess der Entstehung der Lernwerkstatt erklärte, konnten die Studierenden selbst tätig werden und die Stationen ausprobieren.

Vielen herzlichen Dank an das Team des Landeskindergarten Tullnerbach für diesen Blick in die Praxis!

Martina Koller

Schatzsuche der 4K zur pädagogischen Qualität im Kindergarten

Hohe pädagogische Qualität im Kindergarten bildet die Basis für die Bildungsbiografie und die späteren Bildungschancen der Kinder. Darum ist es notwendig, sich bereits in der Ausbildung zur/zum Kindergartenpädagog/in/en mit Qualitätskriterien in Bildungseinrichtungen auseinanderzusetzen und besonders die Perspektive des Kindes einzunehmen.

Nach einem inhaltlichen Input in der Klasse wurden die Studierenden in Dreiergruppen zusammengelost, mit einer Schatzkarte und einem Arbeitsblatt ausgestattet und in den umliegenden Wienerwald losgeschickt.
Die Aufgabe war die Stationen auf der Karte zu finden und anschließend die Teilbereiche der pädagogischen Qualität, die in kleinen Schnipsel an den Bäumen befestigt waren, auf dem Arbeitsblatt dem jeweiligen Qualitätsbereich zuzuordnen und aufzukleben. Manchmal waren diese gar nicht so eindeutig zu definieren, sodass während dem Gehen lebendig fachlich diskutiert wurde.
Gott sei Dank hatten wir Glück mit dem Wetter, sodass die Studierenden nach einigen Regenschauern bei strahlendem Sonnenschein unterwegs waren.

Martina Koller

Bewegungsspiele mit Alltagsmaterialien

„Bewegungs- und Körpererfahrungen sind für die Gesamtentwicklung sowie für Gesundheit und Wohlbefinden des Kindes entscheidend. Sich bewegen heißt selbst aktiv zu werden und dabei etwas über sich, über andere und seine räumliche und materielle Umwelt zu erfahren und zu lernen.“ ( NÖ Bildungsrahmenplan 2009, S. 25)

Auf der Grundlage des Bildungsrahmenplans setzte sich die 2KB mit der Bedeutung der Bewegung für die kindliche Entwicklung auseinander in dem Bewusstsein, dass Bewegung sowohl im Gruppenraum als auch im Freien täglich in den Kindergartenalltag einfließen muss.
Dass es dazu nicht immer vorgefertigter Materialien bedarf, erlebte die Klasse im Selbstversuch. Mit Alltagsmaterialien bzw. Materialien, die in der Regel im Müll landen, wurden in Kleingruppen Bewegungsspiele erfunden und anschließend auch selbst ausprobiert.
Es war ein sehr kreatives, launiges und lebendiges Arbeiten und die Klasse stellte fest, dass auch wir Erwachsenen die Bewegung im Kollegalltag ganz notwendig brauchen. 😉

Martina Koller

Baratfest – Das bunteste Fest des Jahres

Nach der Zusammenlegung mehrerer Traditionstage des Sacré-Coeur-Lebens fand in diesem Jahr zum ersten Mal das Baratfest gemeinsam mit dem traditionellen Gartenfest statt. Am Vormittag wurde der Gedenktag der Ordensgründerin Madeleine Sophie Barat begangen, am Nachmittag gab es ein großartiges Gartenfest.
Der Tag in der BAfEP begann für die SchülerInnen mit einer jahrgangsspezifischen, intensiven Auseinandersetzung mit Themen zur Ordensgründerin und ihren Zielen. Die ersten Klassen lernten Madeleine Sophie Barat und ihr Leben kennen, die zweiten Klassen arbeiteten mit Volksschulkindern zusammen und brachten diesen den Sinn des Gedenktages näher. Die dritten Klassen waren mit der Vorbereitung der großen Festmesse betraut und die vierten Klassen durften Kerzen, die den MaturantInnen zum Abschied überreicht werden, mit Sacré-Coeur-Symbolen gestalten.
Um elf Uhr gab es dann die große Messe für die gesamte Schulgemeinschaft im Birkenhof, die von BAfEP, Kolleg, Gymnasium, NMS und Volksschule gemeinsam gefeiert wurde. Dabei wurde auch die Organisation „Herzkinder“ vorgestellt, die sich um die Unterstützung von Familien mit herzkranken Kindern bemüht. In diesem Jahr sollten Spenden für diese Initiative gesammelt werden.
Nach einer individuell in den Klassen gestalteten Mittagspause ging es dann von 14 bis 17 Uhr im Garten mit unterschiedlichsten Spiel-, Schmink- und kulinarischen Aktivitäten weiter. Jede Klasse hatte sich einen eigenen Stand ausgedacht und von Sackhüpfen über Wasserbombenwerfen, Stelzenlaufen und einer Schnitzeljagd war wirklich für jede, jeden und jedes Alter etwas dabei.
Die Sonne strahlte (fast schon etwas zu heftig) vom Himmel und der Tag klang mit einem großartigen Flashmob fröhlich aus.
Alexandra Loibl

Tiergestützte Pädagogik in der Heil- und Sonderpädagogik

Letzte Woche hatten wir, die 4K,  einen besonderen Gast: Lenny der Therapiehund kam zu uns in die Klasse und wir gestalteten gemeinsam die Heil- und Sonderpädagogikstunde (HSP). Seine Besitzerin Ursula Paumann ist eine ehemalige Schülerin der BAfEP Sacré Coeur Pressbaum. Sie zeigte uns wie tiergestützte Therapie und Pädagogik im Kindergarten umgesetzt werden können. Kinder können so spielerisch verschiedenste Kompetenzen mit Hilfe der Vierbeiner erlernen und erlangen (z.B.: den Umgang mit Hund, mathematische Fähigkeiten,… ).

Unser Resümee: “tierisch gut“ 🙂

Tina Niedermayer 4K