Aktuelles

Wallfahrt nach Mariazell: die Zweite

Wie jedes Jahr hat auch dieses Mal die Wallfahrt nach Mariazell stattgefunden. Wir trafen in St. Pölten aufeinander und machten uns auf den Weg in Richtung Ötscher. Trotz einiger Startschwierigkeiten gelang es uns zum Fuß des Ötschers zu gelangen, wo die Wanderung startete. Motiviert machten wir uns an den Aufstieg zum Ötscherschutzhaus welches unser erstes Etappenziel war. Nach zwei Stunden über Forst- und Wanderwege gehen, erreichten wir das Ötscherschutzhaus, wo wir erstmal Pause machten. Vom Wirt wurde uns Spaghetti Bolognese serviert. Zusammen ließen wir den Abend mit einigen Gesellschaftsspielen ausklingen.
Nachdem wir am zweiten Tag gefrühstückt hatten, machten wir uns auf den Weg zu den Ötschergräben. Bei einer angenehmen Rast bei den Schleierfällen machten wir uns auf die Ötschergräben zu durchqueren. Begleitet wurden wir vom Ötscherfluss, durch den die Gräben entstanden sind. Beim Otscherhias machten wir eine Pause und nahmen eine kleine stärkende Jause zu uns. Von dort nahmen wir die letzte Etappe zur Erlaufklause in Angriff von wo wir mit der Mariazellerbahn unser Ziel erreichten. Von da an verbrachten wir diesen und den nächsten Tag in Mariazell und besichtigen die Basilika und die Kerzengrotte. Doch es blieb auch genug Zeit um das ein oder andere Mitbringsel zu besorgen.

Die Schülerinnen und Schüler der 1b

Wallfahrt nach Mariazell: die Erste

Montag, 13:15 Uhr. Nach einer Zugfahrt und zwei Busfahrten treten einige Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen zusammen mit Frau Prof. Ameling und Jugendseelsorger Michael Scharf die Wallfahrt nach Mariazell an. Gestartet wird von dem kleinen Örtchen Lackenhof. Es ist warm und sonnig, gute Wetterbedingungen für den Aufstieg zum Ötscherschutzhaus.
Nun beginnt der Aufstieg. Immer höher geht hinauf, teilweise brennt die Sonne auf den Weg hinunter, teilweise führt er durch die Schatten der Bäume hindurch. Einige Male wird Pause gemacht, Trinkflaschen ausgepackt und leer getrunken.

16:12. Die Letzten erreichen das Ötscherschutzhaus, welches auf 1418 Meter Höhe liegt. Die Freude über das Geschaffte und über den zurückgelegten Weg ist groß und Zufriedenheit macht sich breit. Jetzt wird erst einmal geduscht und ausgeruht, bis das Abendessen, Spaghetti Bolognese, serviert wird. Danach werden noch Spiele gespielt, man sitzt zusammen und hat Spaß. Und draußen geht die Sonne unter und taucht die Szenerie in ein warmes rotorange.

Dienstag, 7:30. Der zweite Tag der Wallfahrt beginnt. Nach einem Frühstück werden Rucksäcke gepackt und Wanderschuhe geschnürt. Zunächst geht es den Riffelsattel runter und dann immer weiter bergab, bis man schließlich die Ötschergräben erreicht. Bei dem bekannten Schleierfall wird Pause gemacht. Während einige die müden Füße mit einem Bad im Wasser erfrischen packen andere die Jausenboxen aus. Was alle gemeinsam haben ist der träumerische Blick beim Anblick des Wasserfalls, dessen Wasser in die Tiefe stürzt um sich anschließend einen Weg durch die Landschaft zu bahnen.
Auch die Wallfahrerinnen und Wallfahrer setzen nun ihren Weg fort. Er führt sie durch die Ötschergräben hindurch, an Steinwänden entlang und über Holzbrücken drüber. Der Fluss begleitet sie stetig. Gegen Mittag erreichen alle den Ötscherhias, bei dem sie sogleich einkehren um sich ein wenig zu stärken und Kraft zu tanken. Anschließend werden noch die Wasserflaschen aufgefüllt und der Weg fortgesetzt. Zwar schmerzen schon die Beine, Schultern oder Füße, doch der Weg ist nicht mehr weit. Tatsächlich: Kurze Zeit später sind sie auch schon am Bahnhof Erlaufklause, der nächste Zug führt nach Mariazell.
Nach einer Freiluftmesse und einem sättigenden Abendessen (außer für Felix, der hatte nach drei Schnitzel noch immer Hunger) ließ man den Abend beim gemeinsamen Beisammensein ausklingen.

Mittwoch. Nach einem Besuch der Basilika Mariazell und der Kerzerlgrotte konnte man noch durch Mariazell bummeln und den ein oder anderen Einkauf erledigen, bis man die nächste „Himmelstreppe“ nahm, welche alle wohlbehalten nach St. Pölten brachte.
Somit geht erneut eine schöne Wallfahrt zu Ende, bei der alle Beteiligten viele neue Erinnerungen und Erfahrungen sammeln konnten. Doch eines ist sicher: Dieser Artikel kann so lang sein, wie er will und von Landschaftsbeschreibungen und Kommentaren nur so strotzen, er kommt nicht an die Wirklichkeit heran. Denn: Eine Wallfahrt kann man nicht erzählen. Eine Wallfahrt muss man erleben!

Verfasserin: Carina Janitschek, 4A

Alles was Recht ist!

Wir, die Klasse 2A, fuhren am 20.6.17 mit Frau Prof. Bruzek und Frau Prof. Schierhuber nach Pöggstall zur Landesaustellung 2017. Nach einer langen Anfahrtszeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kamen wir dort schweißgebadet an. Unser Guide empfing uns herzlich beim Workshop im Schloss Pöggstall. Begonnen haben wir mit einer Vorstellungsrunde und wir überlegten uns zu dem Thema „Rechte“ in Form eines Brainstormings, was wir unter dem Begriff „Recht“ verstehen.

Anschließend besuchten wir die Ausstellung, die sehr ansprechend und interaktiv gestaltet war. Beispielsweise durften wir eine Gerichtsverhandlung nachahmen, ebenso erfuhren wir viele Informationen über die Rechtslage in Österreich, die Todesstrafe, die Folter, die Kinder- und Menschenrechte und internationale Gesetzeslagen. Unsere engagierte Gruppenführerin Vera konnte uns für diesen Themenkreis sehr begeistern.

Am besten haben uns die „Räder des Schicksals“ gefallen, die uns zeigten, welche Delikte wie im jeweiligen geschichtlichen Zusammenhang geahndet wurden und werden. Zum Beispiel wurde uns vermittelt, wie Diebstahl im Mittelalter bestraft wurde, nämlich durch Verstümmelung. Wir konnten außerdem eine nachgebaute Gefängniszelle betreten.
Nach einer Mittagspause zeigte uns eine Naturvermittlerin die Umgebung des Schlosses Pöggstall und erzählte uns die historischen Hintergründe des Schlosses und unter anderem auch über die umliegenden Teiche.

Für uns war es eine sehr sehenswerte Ausstellung, weil wir neue Einblicke über Recht generell, Gesetzgebung und Menschenrechte sammeln konnten.

SchülerInnen der 2A

Europäischer Computerführerschein

Der ECDL (European Computer Drivers Licence/Europäischer Computerführerschein) ist ein internationales, standardisiertes, Zertifikat, das grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit dem Computer bestätigt.

Um dieses Zertifikat zu erhalten müssen Prüfungen zu sieben Module positiv absolviert werden:

  • Computer Grundlagen
  • Online Grundlagen
  • Textverarbeitung
  • Tabellenkalkulation
  • Präsentation
  • IT-Security
  • Online Zusammenarbeit oder Bildbearbeitung (Wahlmodul)

Schüler/innen der BAfEP Pressbaum, die dieses Zertifikat erwerben wollen, bekommen die Möglichkeit eingeräumt in der 1. und 2. Klasse die einzelnen ECDL Teilprüfungen abzulegen. Dazu wurden wir im Rahmen des EDV-Unterrichts auf die Inhalte dieser Module so vorbereitet, dass es uns mit relativ wenig zusätzlichem Aufwand möglich war die Prüfungen erfolgreich zu bestehen.

Auch in diesem Schuljahr konnten alle Schüler/innen der 2. Klassen, die zu den ECDL Prüfungen angetreten sind, ihre Prüfungen bestehen und haben das ECDL Zertifikat erhalten.

Ich habe mich dazu entschieden den ECDL zu machen, da ich festgestellt habe, dass er in Stellenbeschreibungen Beschreibungen immer wieder nachgefragt wird. Mein Lebenslauf ist nun um eine Zusatzqualifikation reicher.

Magdalena Radlmair, 2B

 

Waldpädagogik in der 2KA – Bäume, Blätter, Ast

Unser heutiger Block Wald- und Erlebnispädagogik stand unter dem Motto „Baum“. Als Einstiegsspiel starteten wir mit dem traditionellen Spiel „Bäumchen, wechsle dich“. Danach erforschten wir, ob es kalte und warme Bäume gibt, erfanden Geschichten dazu und tüftelten, welche sachliche Erklärung dahinterstecken könnte. Ein besonderes Erlebnis war der Spiegelgang. Mit Spiegeln im Wald unterwegs, konnten wir bis in die Baumkronen sehen und fühlten uns wie Riesen. Hält man den Spiegel an die Stirn, bewegt man sich wie ein Zwerg und kann das Erdreich betrachten.
In der Sonne liegend hörten wir eine spannende Geschichte über das Regentropfenmännchen, da das Wetter an diesem Tag – von Sonne bis Regen – alles zu bieten hatte. Beim Waldmemory staunten wir über die unterschiedlichen Waldschätze und die Einzigartigkeit der Bäume und Pflanzen. Lustig war auch das Spiel „Wer bin ich?“ mit Waldtieren.
Als Abschluss wurden wir noch aktiv und übten uns beim Zapfensprung. Wir verbrachten einen schönen und ereignisreichen Nachmittag.

Christina Jungwirth

 Fotos: Isabel Vogl, Sandra Friedl 2KA

ABENTEUER WALD(pädagogik)

Hochmotiviert und neugierig auf das neue Schulfach „Wald- und Erlebnispädagogik“ marschierte die Kollegklasse 2KB am 29.04.2017 zum vereinbarten Treffpunkt, dem Waldkreuz am Rande des Schulgeländes, um sich mit Waldpädagogin Frau Christina Jungwirth zu treffen.

Mitzubringen waren wetterangepasste, waldtaugliche Kleidung, gutes Schuhwerk, eine Sitzunterlage für den Waldboden, Schreibzeug, Jause und Getränk für das leibliche Wohl, ein Lächeln und gute Laune. Warme Sonnenstrahlen trugen dazu bei, dass die beiden letzten Punkte leicht zu erfüllen waren.

Nachdem wir unsere Namen auf Holzscheiben schrieben, ging unsere Waldexpedition auch schon los. Passend zum Einstieg lautete unser erstes Kreisspiel „Guten Tag, Herr Förster/Frau Försterin!“. So begann unser Block sehr aktiv und lustig.

Anschließend wurde gerätselt was „Tante Emma gerne isst“, um sich zum Basislager zu begeben. Dort durften wir dann viel über Waldpädagogik erfahren. Frau Jungwirth erzählte von ihren Erfahrungen mit den Kindern im Wald und über die Ausbildung zur Waldpädagogin. Natürlich wurden auch Regeln und Gefahrenquellen im Wald besprochen.

Dann erfuhren wir vom Waldkobold, auch Eichhörnchen genannt, und dem Polizisten des Waldes, dem Eichelhäher. Dieser warnt die Tiere mit seinen Rufen und kann auch andere Vogelstimmen nachahmen. Zudem frisst er gerne das versteckte Futter vom Eichhörnchen.

Im nächsten Spiel durften wir uns selbst als Eichhörnchen und Eichelhäher beweisen. Die Eichhörnchen versteckten Nüsse und die beiden Eichelhäher sollten sie ihrer Natur entsprechend dabei beobachten. Anschließend mussten alle die Nüsse wiederfinden. Wir erkannten sehr schnell, dass dies wahrlich keine leichte Aufgabe ist.

Anschließend suchten wir noch nach Waldschätzen und entdeckten sogar ein Amselei. Im Basislager wurde dann eine schöne gemeinsame Legearbeit daraus.

Zum Schluss gab es eine Reflexion über die Einheit und interessante Informationen zu Bestimmungsbüchern und Ausrüstungsmaterial.

Mit der Geschichte über die Holzfrau, einem guten Waldgeist, wurde unser erster erlebnisreicher Block Wald- und Erlebnispädagogik abgerundet.

Karin Plasch und Henriette Sollinger, 2 KB

Bilder: Karin Plasch und Henriette Sollinger

Kreative Prozessarbeit – Landart in der 2 KB

„Landart ist die Kunst, in der das Gestalten mit der Natur und in der Natur eine wesentliche Rolle spielt. Es wird nur mit natürlichen Materialien gearbeitet […] Landart spricht alle Sinne an, weckt die Fantasie und hilft das Schöne der Natur wahrzunehmen. Das Errichten eines fertigen Kunstwerkes steht nicht im Vordergrund, sondern mit dem zu bauen, was die Natur uns bietet.“
(Quelle: http://www.kidsnet.at/Unterhaltung/Basteln/landart.htm)

An einem schönen, sonnigen Frühlingstag ging es genau darum – um kreative Prozessarbeit in der Natur zu erleben und auch zu genießen.
Mit einfachen Mitteln, Naturmaterialien der Umgebung, unseren inneren Impulsen zu folgen und diesen einen Ausdruck zu verleihen war die Aufgabenstellung: Formen, die sich von der Umgebung als Gestaltung ablesen lassen, zu legen. Dabei konnten wir Kreativität als Sprache der Seele erleben und der inneren Inspiration Form geben. Und einmal mehr erfuhren wir, dass Kreativität uns hilft, den Stress hinter uns zu lassen, dass Freude am Tun wichtiger ist als das Produkt, aber auch, wie sehr wir uns letztlich an dem Produkt unserer Arbeit erfreuen können, wenn wir Elke Macholds Credo „Alles was durch innere Kreativität entsteht, ist wertvoll und richtig.“ folgen. Also bereicherten wir die natürliche Umgebung der Schule mit unseren Kunstwerken, die so vielfältig ausfielen, wie individuell die Mitglieder unserer Gruppe sind.
Ob ein Unterschlupf oder ein freundliches Gesicht, ein Nest oder ein Blumenmeer auf einem Maulwurfhügel, unsere Phantasie kannte keine Grenzen. Selbst wenn für die Umsetzung des Chillout-Plätzchen-Plans der schwarze Pulli zu einem Sandtransporter umfunktioniert werden musste, folgten alle ihrer inneren Inspiration und genossen neben der herrlichen Natur und dem wunderschönen Wetter vor allem die kreative Prozessarbeit.

Henriette Sollinger, 2 KB

Auseinandersetzung mit kindlichen Lebenswelten in der 2KB

Kinder wachsen mit unterschiedlichen familiären Rahmenbedingungen auf und müssen daher oft schon in jungen Jahren mit großen Herausforderungen umgehen. Von der/dem Kindergartenpädagog/in/en wird eine professionelle und individuelle Begleitung des kindlichen Entwicklungsprozesses erwartet, die das Kind unterstützt und stärkt.
Im Rahmen des Didaktikunterrichts und in einem Teil der Individualphase setze sich die 2KB mit den kindlichen Lebenswelten näher auseinander. Die Studierenden recherchierten, lasen sich in die Thematik ein und gestalteten eine kreative Präsentation im Rahmen eines „Martktstands“ um die Kolleg/inn/en der Klasse zum einen thematisch zu informieren, aber auch um die eigenen Lernerfolg zu teilen und den Lernprozess transparent zu machen.
Ich war einmal mehr begeistert über das große Engagement der Studierenden bei der Auseinandersetzung mit dem Thema, der liebevollen und teilweise sehr aufwändigen Gestaltung der „Marktstände“ sowie dem Tiefgang den die Präsentationsgespräche aufwiesen.

Martina Koller

Besuch der Lernwerkstatt für Schulanfänger/innen

Am Freitag, dem 9. Juni durfte die 4K im Rahmen des Didaktikunterrichts die Lernwerkstatt der Schulanfänger/innen im Landeskindergarten Tullnerbach besuchen.
Die Kindergartenpädagoginnen gestalten hier wöchentlich einen Lernraum für die Kinder im Jahr vor dem Schuleintritt, der sich thematisch laufend verändert und an den Interessen der Kinder orientiert.
Für die Studierenden war es sehr interessant zu sehen, wie der Lernraum im Detail gestaltet war und mit wie viel Liebe zum Detail die Stationen vorbereitet waren.
Nach einer allgemeinen Einführung durch die Leiterin Frau Strausky, in der sie die Rahmenbedingungen und den Prozess der Entstehung der Lernwerkstatt erklärte, konnten die Studierenden selbst tätig werden und die Stationen ausprobieren.

Vielen herzlichen Dank an das Team des Landeskindergarten Tullnerbach für diesen Blick in die Praxis!

Martina Koller

Schatzsuche der 4K zur pädagogischen Qualität im Kindergarten

Hohe pädagogische Qualität im Kindergarten bildet die Basis für die Bildungsbiografie und die späteren Bildungschancen der Kinder. Darum ist es notwendig, sich bereits in der Ausbildung zur/zum Kindergartenpädagog/in/en mit Qualitätskriterien in Bildungseinrichtungen auseinanderzusetzen und besonders die Perspektive des Kindes einzunehmen.

Nach einem inhaltlichen Input in der Klasse wurden die Studierenden in Dreiergruppen zusammengelost, mit einer Schatzkarte und einem Arbeitsblatt ausgestattet und in den umliegenden Wienerwald losgeschickt.
Die Aufgabe war die Stationen auf der Karte zu finden und anschließend die Teilbereiche der pädagogischen Qualität, die in kleinen Schnipsel an den Bäumen befestigt waren, auf dem Arbeitsblatt dem jeweiligen Qualitätsbereich zuzuordnen und aufzukleben. Manchmal waren diese gar nicht so eindeutig zu definieren, sodass während dem Gehen lebendig fachlich diskutiert wurde.
Gott sei Dank hatten wir Glück mit dem Wetter, sodass die Studierenden nach einigen Regenschauern bei strahlendem Sonnenschein unterwegs waren.

Martina Koller