Kolleg

Informationsabend für Ausbildungspädagog/inn/en

Zahlreiche Ausbildungspädagog/inn/en folgten am 26.9.2018 der Einladung des Praxisteams und besuchten den Praxisinformationsabend der BAfEP Sacré Coeur Pressbaum.
Nach den Begrüßungsworten von Herrn Direktor Brunner und Abteilungsvorständin Melitta Dreier, lenkte ein Impulsreferat den Fokus auf die Jüngsten im Kindergarten. Das Kind unter dem Altern von drei Jahren war angesprochen, insbesondere die Eingewöhnung, die Bedeutung von alltäglichen Pflegehandlungen – verstanden als Berührungs- und Bewegungsdialog – und die Gestaltung von Bildungsanlässen.
In der Pause blieb Zeit für kollegiale Gespräche, für das Schmökern in Fachliteratur und für eine Stärkung am Buffet. Das Buffet beinhaltete neben dem Geschmackserlebnis zahlreiche Anregungen für eine kleinkindgerechte Menügestaltung.
In Kleingruppen fand bezüglich der Begleitung von Schüler/inn/en und Studierenden ein fachlicher Austausch statt, in dem die Praxisinformation angesprochen und Aufgabenstellungen der Praktikant/inn/en vorgestellt wurden.
Wir bedanken uns für das rege Interesse und freuen uns auf weitere spannende Begegnungen vor Ort in der Praxis und im Rahmen des nächsten Treffens für Ausbildungspädagog/inn/en im kommenden Schuljahr!

Bericht und Fotos: Andrea Stauffer

Ein herzliches Willkommen unserer 1K!

Mit Beginn dieses Semesters starten 22 Studierende in die Ausbildung zur Elementarpädagogin bzw. zum Elementarpädagogen. Die Teilnehmer/innen begegnen einander mit vielfältigen Vorerfahrungen und sind bereits ab der ersten Woche intensiv gefordert. Wir starten mit dem Blick auf die eigene Bildungsbiografie und dem Auftrag, die individuellen Erfahrungen mit Erziehung und Bildung in den Blick zu nehmen. Ich bin sehr begeistert von so viel Engagement für den Beruf und freue mich sehr, dass die Studierenden bereits in kürzester Zeit zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen sind, die von viel Wertschätzung und Respekt füreinander getragen ist und in der jede/r ihre/seine Stärken einbringen kann.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die kommenden fünf Semester!

Martina Koller

Gott ist maß-los…

… in seiner Liebe. Ein guter Vergleich dafür findet sich im Judentum, wo ein Becher so lange mit Wein gefüllt wird, bis er übergeht. So ist Gott. Er schenkt uns Liebe buchstäblich im ÜBER-fluss.
Vielleicht gerade zu Beginn des neuen Schuljahres ein guter Gedanke. Vielleicht können wir ebenso maßlos in unserem Leben sein – maßlos in der Hilfe den Schulkameraden gegenüber. Oder maßlos in der Geduld nervigen Geschwistern gegenüber.
Es könnte sein, dass dadurch unser gemeinsames Leben in der Schule und Zuhause maßlos BESSER und REICHER wird.
Und das wäre doch ein schönes Ziel für das neu beginnende Schuljahr, oder?

Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern, unseren Studierenden und allen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start ins Schuljahr 2018/19!

Wir sind HBCS Partnerschule!

Die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik Sacré Coeur Pressbaum ist eine offizielle Partnerschule der Health Behaviour in School-aged Children Study 2018 (HBSC 2018).

Die Teilnahme an der HBSC-Studie 2018 und ihre Unterstützung stellt für unsere Schule eine Gelegenheit dar, einen Beitrag zu einem besseren Verständnis von Gesundheit und dem Gesundheitsverhalten von österreichischen Schülerinnen und Schüler zu leisten.

Derartige Erkenntnisse tragen entscheidend dazu bei, Grundlagen für eine gesunde Lehr- und Lernumgebung zu fördern und Maßnahmen zu entwickeln, die dem Wohl aller Kinder und Jugendlichen in Österreich zu Gute kommen.

Die HBSC-Studie ist die größte europäische Kinder- und Jugendgesundheitsstudie. Sie wird in enger Kooperation mit dem Europabüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO-Europe) von einem interdisziplinären Forschungsnetzwerk im Vier-Jahres-Rhythmus durchgeführt.

Besuch einer Südkoreanischen Delegation

Großes Interesse der südkoreanischen Delegation an der Integration der Psychomotorik in die Ausbildung zukünftiger Elementarpädagog/inn/en

Im Rahmen einer Studienreise besuchte die Korean Association of Psychomotricity im Juli die Universität Wien. Durch den Kontakt zum Institut für Sportwissenschaft hatte ich die Gelegenheit den südkoreanischen Gästen einen Einblick in das österreichische Bildungssystem und besonders in die Pädagog/inn/enausbildung im Elementarbereich zu geben.

Die Teilnehmer/innen (Universitätsprofessoren, Lehrende und Kindergartenleiter/innen) zeigten sich sehr beeindruckt von der Implementation der Psychomotorik in die Ausbildung an der BAfEP und im Kolleg und die konkrete schulautonome Umsetzung bei uns am Standort.

Durch praktische Beispiele und Fotos aus dem Unterricht wurde einmal mehr deutlich, welchen hohen persönlichkeitsbildenden Stellenwert die Psychomotorik hat, besonders im Prozess der Entwicklung einer professionellen Erzieher/innen/haltung.

…und wie Lernen Freude machen kann.

Bericht und Fotos: Martina Koller, MA

Hei Tampere! – Auslandspraktikum in Finnland

Die Pionierinnen unseres Erasmus-Plus-Projekts berichten:
Wir starteten in Begleitung von Frau Prof. Martina Koller und Frau Prof. Sabine Weidinger mit großer Neugier, aber auch gemischten Gefühlen nach Tampere, in die drittgrößte Stadt Finnlands.

Die Anreise war schon sehr aufregend. Auf dem Flug nach Helsinki haben wir einen Star getroffen und sogar ein Selfie mit ihm ergattert. In einer kleinen Propellermaschine ging es dann recht abenteuerlich weiter nach Tampere. Den Sonntag nutzten wir, um die Umgebung zu erkunden. Am Montag ging es dann gemeinsam mit unseren Professorinnen zum Kindergarten, wo uns Minna Nyland, die Leiterin des Kindergartens, herzlich empfing. Mit ihrer Unterstützung erlangten wir Einblicke in das finnische Bildungssystem. Für uns standen zwei Plätze in der Vorschule und zwei im Kindergarten zur Verfügung. Tanja und Sandra meldeten sich für die Vorschule, Astrid und Henriette für den Kindergarten. Minna zeigte uns das gesamte Haus und stellte uns dem Team vor. Alle waren sehr freundlich, man konnte den wertschätzenden Umgang der Mitarbeiterinnen untereinander sofort spüren.
Danach ging es zu den Vorschulgruppen, die in Finnland zwar zum Kindergarten gehören, aber in der Grundschule untergebracht sind, wo die Kinder bereits eng mit den 1. und 2. Klassen zusammenarbeiten. Die Arbeitsweise der Lehrerinnen in der Vorschule (alle Kindergartenpädagog/inn/en heißen im Finnischen „Kindergarten-Lehrer/innen“) ist sehr interessant, unterscheidet sich jedoch stark von der Arbeit mit den Kindern im letzten Kindergartenjahr, wie wir sie kennen.
Sowohl in der Vorschule, als auch im Kindergarten gab es eine „deutsche“ und eine „finnische“ Gruppe. Dementsprechend unterschieden sich unsere täglichen Herausforderungen, aber auch die Möglichkeiten der pädagogischen Arbeit. Die Sprache des Herzens verstehen aber gerade Kinder gut. Mit Mimik, Gestik und wohlwollendem Tonfall lassen sich nicht nur Sprachbarrieren überwinden, sondern auch die so wichtige Vertrauensbasis schnell aufbauen. Minna und unsere Pädagoginnen schenkten uns von Anfang an ihr Vertrauen, so konnten wir zum Beispiel auch bei Ausflügen dabei sein.

Die wichtigsten Eckpfeiler der pädagogischen Arbeit in Finnland sind, wie wir beobachten konnten, neben dem hohen Fachwissen der Pädagoginnen, die harmonische Zusammenarbeit im Team und die große Wertschätzung des Freispiels.

Diese zwei Wochen waren also nicht bloß aufregend und spannend, sondern auch interessant, wunderschön und aus fachlicher Sicht für unsere Zukunft ausgesprochen bereichernd. Der Abschied ist uns sehr allen schwer gefallen, denn die Kinder sind uns schnell ans Herz gewachsen. Wir werden sie vermissen.
Wir hoffen, dass dieses Projekt von Erasmus+ weiterhin unterstützt wird, sodass viele Studierende der kommenden Jahrgänge von der Zusammenarbeit mit dem „Kissanmaan päivakoti“, dem „Katzenland-Kindergarten“ profitieren können.

Von uns gibt es ein herzliches „KIITOS!“ an alle Beteiligten des Projekts.

Astrid Ebner, Sandra Frainzberger, Tanja Leitner, 3.k
Henriette Sollinger, 5.kb

Praxistage in der Kinderkrippe – Studentinnen der 4K setzten Impulse

Ziel der Praktika war, die Eigenbedeutung der Lebensphase Kleinkindalter zu erfassen, die Individuallage des jungen Kindes zu berücksichtigen und entwicklungsbedingte Schwerpunkte zu beachten. Dies erforderte eine Begegnung mit den Kindern auf Augenhöhe, sowie ein hohes Maß an Sensibilität, Achtsamkeit und sensitiver Responsivität.
Aufmerksames Beobachten, die Orientierung am Kind und der Austausch mit der/dem Ausbildungspädagog/in/en bildeten die Basis dafür.
Kreative Spielimpulse, Angebote im Gruppenkreis und die Begleitung von Freispielphasen nahmen die Studierenden in ihren Fokus. Das Fotomaterial gibt Einblick…

Bericht und Fotos: Andrea Stauffer

Wald, Wiese und Wissenswertes über Waldpädagogik – Naturtage der 2K

Die Studierenden hatten in vier Unterrichtsblöcken die Möglichkeit, den Lebensraum Wald, als Lebensraum für Pflanzen, Tiere und auch Menschen schätzen und achten zu lernen, ihn zu entdecken, zu erforschen und mit allen Sinnen wahrzunehmen.
Sie erhielten Einblick in das pädagogische Konzept des Waldkindergartens, erprobten Methoden und Verfahren zur Erkundung der Natur (Beobachten, Betrachten, Untersuchen, Experimentieren) und erlebten vielfältige, kreative Angebote. Ziel der verbindlichen Übung „Seminar Wald- und Erlebnispädagogik“ war die Studierenden zu ermutigen, die erfahrenen Impulse in der Praxis und in ihrem künftigen Berufsfeld aufzugreifen, auch bei den Kindern das Interesse und das Verständnis für die Natur zu wecken, sie mit dem Lebens- und Erfahrungsraum Wald vertraut zu machen.

Bericht und Fotos: Andrea Stauffer