Kolleg

Lernen in der Natur

Ja, es stimmt schon: Die Ausbildung im Kolleg ist oft stressig. ABER: Es gibt eben auch Momente, wie auf den Bildern zu sehen.

Im Fach Elementare Musikalische Pädagogik (EMP) hatten die Studierenden der 2KB den Auftrag, in 50 min eine Vorbereitung für eine Liederarbeitung zu entwerfen. Die Sonne lachte, die Temperaturen waren mild – wozu also im (zwar schönen und hellen) Musiksaal aufeinander sitzen, wenn die Schule über einen riesigen Garten verfügt?

Kurz entschlossen wurde der Unterricht auf die Wiese und die vorhandene Freiluftklasse verlegt. Die Stimmung war gut und die Ergebnisse ebenso!

Daraus folgt: das machen wir wieder!

Alexandra Loibl

Gesundheitslehre in der 4K: Versuche zum menschlichen Körper

Wir, die Studentinnen der 4K, führten am Samstag, den 22.4., Experimente mit dem und zum menschlichen Körper durch. Wir erhielten an Hand verschiedener Versuchsstationen einen Einblick in den menschlichen Organismus. Dabei wurden alle Sinne ange- und besprochen und deren ordnungsgemäße Funktion erprobt. Es war sehr eindrucksvoll, spannend und informativ. Viele Experimente verlangten im wahrsten Sinn des Wortes vollsten Körpereinsatz. Besondere Freude bereiteten uns die Alkoholrausch-, Umkehr- und Insektenaugenbrille. Diese Versuche stellten unsere Welt buchstäblich auf den Kopf.

Gemeinsam verfasst von der gesamten 4K

Unsere Experimentierstunde in Nawi

Jeder / jede StudentIn der 2KA erarbeitete in der Individualphase ein naturwissenschaftliches Thema nach Wahl. Dazu recherchierten wir die theoretischen Grundlagen und suchten uns fünf zum Thema passende Experimente aus. Dabei halfen uns reichliche Internetrecherchen und Bücher. Auch Fr. Bruzek stand uns mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich präsentierten wir unsere Ergebnisse im letzten NAWI-Unterrichtsblock den interessierten KollegInnen. Nach einer kurzen Einführung in das Themengebiet zeigte jede/r von uns ein Experiment vor. Somit hatten wir die Chance, in 4 Stunden einen Einblick in viele naturwissenschaftliche Themenbereiche zu erhalten und uns dabei auch wichtige Inputs für unsere Praxis mitzunehmen.
Im letzten NAWI-Block wurden so folgende Themen besprochen und veranschaulicht:

Thema

 

Experiment Thema Experiment
Illusionen Aristotelische Täuschung Milch Faszinierende Tellerbilder (mit Lebensmittelfarben )
Bienen Bienenwachskerze selbst machen Wasserkraft Selbstgebautes Wasserrad
Sonne Lupenexperiment (mit einer Lupe und der Sonne das Papier zum Brennen bringen) Äpfel Wie verfärbt sich der Apfel am schnellsten?
Astronomie Mit Mehl einen Mondkrater zaubern Schnecken Wie bewegen sie sich fort? Wie fressen sie?
Warum sind Blätter grün? Chlorophyll: Entfärben der Blätter Von der Kaulquappe zum Frosch Ein Origami Frosch – was hat er mit der Entwicklung der Frösche zu tun?
Salz Eis mit Salz schmelzen Rosen Einfärben der Rose
Pflanzen Knisternde Erdäpfel Spülmittel Elefantenzahnpasta
Ameisen Ameisenfarm Huhn und Ei Ein Ei durch Erhitzen in eine enge Flasche bringen (und wieder heraus)
Kresse Kresse unter verschiedenen Bedingungen anbauen Schmetterlinge Fliegende Papierschmetterlinge
Körper Messung des eigenen Atemvolumens Erdäpfel Stärke sichtbar machen
Auge Optische Täuschungen (Spinne im Netz)    

Durch die tolle Aufteilung sahen wir in kurzer Zeit viel und konnten uns das Beste für die Arbeit im Kindergarten heraussuchen. Wir waren alle begeistert von dieser interessanten Einheit. Als positive Folge davon wächst unsere Experimentierfreude immer mehr und zeigt sich bei uns in der Praxis.

Tamara  Tutter, 2KA

Abenteuer Praxiswoche: Die Studierenden der 2K gehen neue Wege

„Gute Planung ist Bestandteil einer hohen pädagogischen Qualität“ (Bäck, G./ Hajszan, M./ Bayer-Chisté, N.: Praktisch didaktisch. Grundlagen der Kindergartenpädagogik. 2008) – Bis dato haben sich die Studierenden mit der Planung von einzelnen Bildungsangeboten auseinander gesetzt. Nun galt es den Umstieg auf die mittelfristige Planung zu meistern. Die Planung basiert auf den vorangegangenen Beobachtungen und Reflexionen und berücksichtigt die Interessen der Kinder. Bei der Auswahl von Bildungsinhalten werden alle Bildungsbereiche beachtet. Ziel aller Überlegungen ist die bestmögliche Gestaltung von ko-konstruktiven Lernsituationen.

Das anbrechende Frühjahr und das bevorstehende Osterfest prägten die Praxiswoche und machten spürbar, wie vielfältig und vielschichtig die Bildungsarbeit gestaltet werden kann.

Den Studierenden ist es gelungen, wichtige Schlüsselqualifikationen weiter zu entwickeln: Aneignung neuer Kenntnisse im Bereich Fachkompetenz, Ausbau der Selbstständigkeit und wachsende Methodenkompetenz sowie die Steigerung sozialer Kompetenzen (Entfaltung eines verantwortungsbewussten Erzieher/innenverhaltens, nachhaltige Mitarbeit in der Gruppe).

Vielen Dank für die engagierten und bunten Ausschnitte Ihrer Praxiswoche, die ich miterleben konnte!

Andrea Stauffer

NAWI: Versuchspräsentationen der 2KB

Im 4-stündigen Block am Samstag, den 25. März 2017, drehte sich im NAWI-Unterricht alles um die Präsentation der vorbereiteten Experimente der StudentInnen.Jede/r durfte ihre/seine Versuche aus den Bereichen Chemie, Physik und Biologie herzeigen und bestaunen lassen. Passend zur vorösterlichen Zeit gab es viele Experimente mit Eiern. Zum Beispiel: „Wie trenne ich den Dotter vom Eiklar? Ich sauge ihn mit einer Plastikflasche heraus!“ Ein in Essig eingelegtes Ei ohne Schale sorgte durch die nun gummiartige Konsistenz für Unterhaltung. Ebenso erstaunte die Wirkung von Säure auf Hühnerknochen. Mit Cola wurden Nägel vom Rost befreit.Faszinierend war auch das Erstellen einer eigenen Lavalampe mit Öl, Wasser und Lebensmittelfarbe. Durch den Einsatz einer Brausetablette wurde diese sogar „zum Leben erweckt“.Für einen weiteren „Wow-Effekt“ sorgten die bunten Kristalle in Eierschalen, die uns alle an Geoden erinnerten. Wir erfuhren auch, wie man Kandiszucker-Sticks selbst herstellen kann – wenn man genug Zeit und auch Geduld mitbringt.Farbmischungen standen ebenso auf dem Programm, wie die optische Aufbereitung der Farbenlehre mit einer Taschenlampe und einer CD. Mit einer Lochkamera konnte die Funktion des menschlichen Auges veranschaulicht werden.
Mit einem einfachen Spiegel wurden wir in die mathematische Welt der Symmetrie eingeführt.
Eine selbstgemachte Wolke in der PET-Flasche erstaunte uns ebenso wie die Experimentiermöglichkeiten mit Löwenzahn.
Ein sehr beliebtes Experiment war die Erfahrung mit Oobleck, einer flüssigen, schleimigen Masse zum Erfühlen und Ertasten. Sie ist eine nicht-newtonsche Flüssigkeit, d.h. sie wird beim Einsatz von Kraft hart, z.B. wenn man mit der Faust in die Masse schlägt.
Es gab auch gustatorische Wahrnehmung mit blinder Verkostung, sogar mit zugehaltener Nase.
Mit Kokosfett wurde uns die Funktionsweise des Kälteschutzes der Eisbären nähergebracht.
Mit einer gewöhnlichen, langen Kerze und einer Schale Wasser konnte man Wachsbilder entstehen lassen, die auch zur Dekoration aufgehängt werden können.
Zum schmackhaften Abschluss gab es Studentenfutter, wo jede/r sich beim Trennen durch Auslese ihre/seine Lieblingsstücke verdienen konnte.

Die Versuche waren alle so abgestimmt, dass sie auch im Kindergarten mit einfachen Hilfsmitteln ausprobiert werden können. Und wenn wir von unserer eigenen Begeisterung ausgehen, sind dabei staunende Kinderaugen und das weitere Interesse für Forschen und Experimentieren gewiss.

Karin Plasch, 2.KB

NAWI: Astronomie in der 2KA

Die 2ka durfte am 28. März eine außerordentlich schöne Astronomie-Einheit genießen. Wir hatten an diesem Dienstag schon einen zwölf Stunden langen Schultag hinter uns gebracht und wir waren uns nicht mehr einig, ob es die 3 zusätzlichen Stunden am Abend wert waren, noch länger zu bleiben. Fr. Bruzek „organisierte“ für uns zwei Astronomen von der Sternwarte Michelbach – Herrn Lensch und Herrn Stapf, die uns Einblicke in die Tiefen des Weltalls gewähren sollten. Zunächst hatten wir eine theoretische Einheit. Schnell zeigten uns die beiden Herren, dass es das wert war, den Abend so zu gestalteten. Für einige von uns waren es ganz neue Information, da sie sich vorher mit der Materie nicht viel beschäftigt hatten. Wir lernten in der Theorie über Planeten, Sonnen und Monde und erfuhren, wie spannend das Universum ist. Als es dann endlich dunkel wurde, durften wir hinaus. Wir gingen auf unseren schuleigenen Volleyballplatz, wo einer der beiden Astronomen, Herr Stapf, mit einem riesigen Teleskop auf uns wartete. Herr Lensch hatte ein Spezialfernglas und Sternenkarten mitgebracht. Wir lernten viele Sternbilder kennen und sahen sogar den Jupiter. Dank Sternen wie Beteigeuze und Aldebaran, der Plejaden, Sirius, Castor und Pollux und vieler anderer durften wir Tausende bis Millionen von Lichtjahren in die Vergangenheit blickte. Spätestens da waren wir überwältigt und sprachen Tage später noch von dem außergewöhnlich schönen Sternen-Abend.

Tamara Tutter, 2KA

 

„Sterne schauen“ der 4K

Am Donnerstag, den 16. März 2017, besuchte uns Herr Fritz Lensch von der Sternwarte in Michelbach. Zuerst lauschten wir seinem sehr interessanten Vortrag, welcher von einer Powerpoint – Präsentation mit großartigen Bildern und Kurzfilmen begleitet wurde. Wir lernten viel Neues oder frischten bestehendes Wissen wieder auf – über Sterne, unsere Sonne, Planeten, schwarze Löcher, die Milchstraße und vieles Weitere. Als es dann abends finster wurde, begaben wir uns nach draußen, zu einem guten, dunklen Aussichtsplatz mit wenig(er) Lichtverschmutzung, wo wir die Möglichkeit hatten, den Sternenhimmel genauer zu erforschen. Wir konnten die Venus, den Mars, den großen Waagen, den Polarstern, den Orion und die Milchstraße sehen. Wir hatten auch die Möglichkeit, gute Feldstecher und Teleskope zu erproben und so etliche Himmelsobjekte noch viel genauer betrachten zu können. Wir sind sehr dankbar, dass wir so schöne Erfahrungen sammeln durften.

Lisa Magenbauer, 4K

 

Zweiter Praxisblock der 2K

Im zweiten Praxisblock dieses Semesters versucht die 2K bereits mehr und mehr die alltäglichen Aufgabe der/des Kindergartenpädagog/in/en zu übernehmen und in die Rolle der pädagogischen Fachkraft hineinzuwachsen.
Neben dem Anbieten von Bildungsangeboten in unterschiedlichen Sozialformen (die Studierenden wagen sich auch schon an Angebote in der Teil- und Gesamtgruppe) steht die Anbahnung der Führung von Teilen des Tagesablaufs und die Begleitung des Freispiels im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Eine besondere Herausforderung ist es für unsere angehenden Pädagog/inn/en, den Überblick über eine größere Anzahl von Kindern zu behalten und sich als Teil eines pädagogischen Teams wahrzunehmen.

Es freut mich zu sehen, wie engagiert sich unsere Studierenden den Anforderungen des Praxisfeldes stellen und mit wieviel Freude und Begeisterung sie mit den Kindern arbeiten.

Martina Koller

Praxisnaher Unterricht in PhyG? Ja, das geht! – Kochen fürs junge Kind

Die Kollegstudentinnen der Früherziehungsausbildung der 2KA/2KB durften in der Schulküche der HLW Pressbaum ihre Kochkünste für die Jüngsten erproben.
Im Vorfeld gab es eine kurze Absprache, wer macht was. Sieben Studentinnen = 7 Gänge!
Nach kurzer Erkundung der Küchenausstattung frei nach dem Motto „Finde dich in einer fremden Küche zurecht!“ ging es ans gemeinsame Kochen. Es wurde geschält, geschnitten, gerührt, gebacken, einander geholfen, geplaudert, gelacht.

Speisekarte des Abends

 

Maronicremesuppe

Tomatencremesuppe

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Eiernockerl

Faschierte Laibchen mit Erdäpfelpürree

Gemüsewaffeln mit Kräutersauce

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Apfelmus

Puddingkreationen

Und da das Auge bekanntlich mitisst, haben wir uns nicht nur für Designerteller und Stiel- gläser entschieden, sondern auch noch den Tisch hübsch dekoriert. So schloss der Unterricht mit einem gemütlichen und wohlschmeckenden Candle-Light-Dinner. Bon appétit!

Henriette Sollinger, 2KB

 

Land Art Spuren in der Natur von der 2K

Im Rahmen der Bildnerischen Erziehung konnten die Studentinnen und der Student erste Gestaltungen mit Naturmaterialen umsetzen.
Der erste  Auftrag war einfach Formen die sich von der Umgebung als Gestaltung ablesen lassen zu legen. Der zweite Impuls war Sensibilisierung mit dem Baum.
Die Wahrnehmungsschulung und Geschicklichkeit  Übungen kann es zu unterschiedlichen Bewegungen. Die gewonnen Erfahrungen wurden zu einem Portfolio Naturformen abgeschlossen.

Elisabeth Schafzahl