Kolleg

Bewegungsspiele mit Alltagsmaterialien

„Bewegungs- und Körpererfahrungen sind für die Gesamtentwicklung sowie für Gesundheit und Wohlbefinden des Kindes entscheidend. Sich bewegen heißt selbst aktiv zu werden und dabei etwas über sich, über andere und seine räumliche und materielle Umwelt zu erfahren und zu lernen.“ ( NÖ Bildungsrahmenplan 2009, S. 25)

Auf der Grundlage des Bildungsrahmenplans setzte sich die 2KB mit der Bedeutung der Bewegung für die kindliche Entwicklung auseinander in dem Bewusstsein, dass Bewegung sowohl im Gruppenraum als auch im Freien täglich in den Kindergartenalltag einfließen muss.
Dass es dazu nicht immer vorgefertigter Materialien bedarf, erlebte die Klasse im Selbstversuch. Mit Alltagsmaterialien bzw. Materialien, die in der Regel im Müll landen, wurden in Kleingruppen Bewegungsspiele erfunden und anschließend auch selbst ausprobiert.
Es war ein sehr kreatives, launiges und lebendiges Arbeiten und die Klasse stellte fest, dass auch wir Erwachsenen die Bewegung im Kollegalltag ganz notwendig brauchen. 😉

Martina Koller

Baratfest – Das bunteste Fest des Jahres

Nach der Zusammenlegung mehrerer Traditionstage des Sacré-Coeur-Lebens fand in diesem Jahr zum ersten Mal das Baratfest gemeinsam mit dem traditionellen Gartenfest statt. Am Vormittag wurde der Gedenktag der Ordensgründerin Madeleine Sophie Barat begangen, am Nachmittag gab es ein großartiges Gartenfest.
Der Tag in der BAfEP begann für die SchülerInnen mit einer jahrgangsspezifischen, intensiven Auseinandersetzung mit Themen zur Ordensgründerin und ihren Zielen. Die ersten Klassen lernten Madeleine Sophie Barat und ihr Leben kennen, die zweiten Klassen arbeiteten mit Volksschulkindern zusammen und brachten diesen den Sinn des Gedenktages näher. Die dritten Klassen waren mit der Vorbereitung der großen Festmesse betraut und die vierten Klassen durften Kerzen, die den MaturantInnen zum Abschied überreicht werden, mit Sacré-Coeur-Symbolen gestalten.
Um elf Uhr gab es dann die große Messe für die gesamte Schulgemeinschaft im Birkenhof, die von BAfEP, Kolleg, Gymnasium, NMS und Volksschule gemeinsam gefeiert wurde. Dabei wurde auch die Organisation „Herzkinder“ vorgestellt, die sich um die Unterstützung von Familien mit herzkranken Kindern bemüht. In diesem Jahr sollten Spenden für diese Initiative gesammelt werden.
Nach einer individuell in den Klassen gestalteten Mittagspause ging es dann von 14 bis 17 Uhr im Garten mit unterschiedlichsten Spiel-, Schmink- und kulinarischen Aktivitäten weiter. Jede Klasse hatte sich einen eigenen Stand ausgedacht und von Sackhüpfen über Wasserbombenwerfen, Stelzenlaufen und einer Schnitzeljagd war wirklich für jede, jeden und jedes Alter etwas dabei.
Die Sonne strahlte (fast schon etwas zu heftig) vom Himmel und der Tag klang mit einem großartigen Flashmob fröhlich aus.
Alexandra Loibl

Tiergestützte Pädagogik in der Heil- und Sonderpädagogik

Letzte Woche hatten wir, die 4K,  einen besonderen Gast: Lenny der Therapiehund kam zu uns in die Klasse und wir gestalteten gemeinsam die Heil- und Sonderpädagogikstunde (HSP). Seine Besitzerin Ursula Paumann ist eine ehemalige Schülerin der BAfEP Sacré Coeur Pressbaum. Sie zeigte uns wie tiergestützte Therapie und Pädagogik im Kindergarten umgesetzt werden können. Kinder können so spielerisch verschiedenste Kompetenzen mit Hilfe der Vierbeiner erlernen und erlangen (z.B.: den Umgang mit Hund, mathematische Fähigkeiten,… ).

Unser Resümee: “tierisch gut“ 🙂

Tina Niedermayer 4K

NAWI: Versuchspräsentationen der 4K

Am Samstag, den 20.5., erlebten wir, die 4K, unsere letzte NAWI-Einheit. Im Zuge dieses vierstündigen Unterrichtsblockes konnten wir die Experimente vorstellen, die wir im Laufe des Semesters geplant und vorbereitet hatten.
Dabei vermittelten wir nicht nur Sachwissen. Wir tauschten auch eine Menge neuer Ideen für naturwissenschaftliche Experimente in der Kindergartenpraxis aus. Vom Ökosystem Erde über optische Täuschungen bis hin zu kulinarischen Erlebnissen mit selbst gemachter Butter und Geschmacksversuchen mit Früchten gab es viel zu bestaunen und zu erfahren.
Diese Einheit bildete für uns einen ebenso lehrreichen wie netten Ausklang des naturwissenschaftlichen Unterrichts am Kolleg.
Gemeinsam verfasst von den Studentinnen der 4K

Lernen in der Natur

Ja, es stimmt schon: Die Ausbildung im Kolleg ist oft stressig. ABER: Es gibt eben auch Momente, wie auf den Bildern zu sehen.

Im Fach Elementare Musikalische Pädagogik (EMP) hatten die Studierenden der 2KB den Auftrag, in 50 min eine Vorbereitung für eine Liederarbeitung zu entwerfen. Die Sonne lachte, die Temperaturen waren mild – wozu also im (zwar schönen und hellen) Musiksaal aufeinander sitzen, wenn die Schule über einen riesigen Garten verfügt?

Kurz entschlossen wurde der Unterricht auf die Wiese und die vorhandene Freiluftklasse verlegt. Die Stimmung war gut und die Ergebnisse ebenso!

Daraus folgt: das machen wir wieder!

Alexandra Loibl

Gesundheitslehre in der 4K: Versuche zum menschlichen Körper

Wir, die Studentinnen der 4K, führten am Samstag, den 22.4., Experimente mit dem und zum menschlichen Körper durch. Wir erhielten an Hand verschiedener Versuchsstationen einen Einblick in den menschlichen Organismus. Dabei wurden alle Sinne ange- und besprochen und deren ordnungsgemäße Funktion erprobt. Es war sehr eindrucksvoll, spannend und informativ. Viele Experimente verlangten im wahrsten Sinn des Wortes vollsten Körpereinsatz. Besondere Freude bereiteten uns die Alkoholrausch-, Umkehr- und Insektenaugenbrille. Diese Versuche stellten unsere Welt buchstäblich auf den Kopf.

Gemeinsam verfasst von der gesamten 4K

Unsere Experimentierstunde in Nawi

Jeder / jede StudentIn der 2KA erarbeitete in der Individualphase ein naturwissenschaftliches Thema nach Wahl. Dazu recherchierten wir die theoretischen Grundlagen und suchten uns fünf zum Thema passende Experimente aus. Dabei halfen uns reichliche Internetrecherchen und Bücher. Auch Fr. Bruzek stand uns mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich präsentierten wir unsere Ergebnisse im letzten NAWI-Unterrichtsblock den interessierten KollegInnen. Nach einer kurzen Einführung in das Themengebiet zeigte jede/r von uns ein Experiment vor. Somit hatten wir die Chance, in 4 Stunden einen Einblick in viele naturwissenschaftliche Themenbereiche zu erhalten und uns dabei auch wichtige Inputs für unsere Praxis mitzunehmen.
Im letzten NAWI-Block wurden so folgende Themen besprochen und veranschaulicht:

Thema

 

Experiment Thema Experiment
Illusionen Aristotelische Täuschung Milch Faszinierende Tellerbilder (mit Lebensmittelfarben )
Bienen Bienenwachskerze selbst machen Wasserkraft Selbstgebautes Wasserrad
Sonne Lupenexperiment (mit einer Lupe und der Sonne das Papier zum Brennen bringen) Äpfel Wie verfärbt sich der Apfel am schnellsten?
Astronomie Mit Mehl einen Mondkrater zaubern Schnecken Wie bewegen sie sich fort? Wie fressen sie?
Warum sind Blätter grün? Chlorophyll: Entfärben der Blätter Von der Kaulquappe zum Frosch Ein Origami Frosch – was hat er mit der Entwicklung der Frösche zu tun?
Salz Eis mit Salz schmelzen Rosen Einfärben der Rose
Pflanzen Knisternde Erdäpfel Spülmittel Elefantenzahnpasta
Ameisen Ameisenfarm Huhn und Ei Ein Ei durch Erhitzen in eine enge Flasche bringen (und wieder heraus)
Kresse Kresse unter verschiedenen Bedingungen anbauen Schmetterlinge Fliegende Papierschmetterlinge
Körper Messung des eigenen Atemvolumens Erdäpfel Stärke sichtbar machen
Auge Optische Täuschungen (Spinne im Netz)    

Durch die tolle Aufteilung sahen wir in kurzer Zeit viel und konnten uns das Beste für die Arbeit im Kindergarten heraussuchen. Wir waren alle begeistert von dieser interessanten Einheit. Als positive Folge davon wächst unsere Experimentierfreude immer mehr und zeigt sich bei uns in der Praxis.

Tamara  Tutter, 2KA

Abenteuer Praxiswoche: Die Studierenden der 2K gehen neue Wege

„Gute Planung ist Bestandteil einer hohen pädagogischen Qualität“ (Bäck, G./ Hajszan, M./ Bayer-Chisté, N.: Praktisch didaktisch. Grundlagen der Kindergartenpädagogik. 2008) – Bis dato haben sich die Studierenden mit der Planung von einzelnen Bildungsangeboten auseinander gesetzt. Nun galt es den Umstieg auf die mittelfristige Planung zu meistern. Die Planung basiert auf den vorangegangenen Beobachtungen und Reflexionen und berücksichtigt die Interessen der Kinder. Bei der Auswahl von Bildungsinhalten werden alle Bildungsbereiche beachtet. Ziel aller Überlegungen ist die bestmögliche Gestaltung von ko-konstruktiven Lernsituationen.

Das anbrechende Frühjahr und das bevorstehende Osterfest prägten die Praxiswoche und machten spürbar, wie vielfältig und vielschichtig die Bildungsarbeit gestaltet werden kann.

Den Studierenden ist es gelungen, wichtige Schlüsselqualifikationen weiter zu entwickeln: Aneignung neuer Kenntnisse im Bereich Fachkompetenz, Ausbau der Selbstständigkeit und wachsende Methodenkompetenz sowie die Steigerung sozialer Kompetenzen (Entfaltung eines verantwortungsbewussten Erzieher/innenverhaltens, nachhaltige Mitarbeit in der Gruppe).

Vielen Dank für die engagierten und bunten Ausschnitte Ihrer Praxiswoche, die ich miterleben konnte!

Andrea Stauffer