Kolleg

Praxistage in der Kinderkrippe – Studentinnen der 4K setzten Impulse

Ziel der Praktika war, die Eigenbedeutung der Lebensphase Kleinkindalter zu erfassen, die Individuallage des jungen Kindes zu berücksichtigen und entwicklungsbedingte Schwerpunkte zu beachten. Dies erforderte eine Begegnung mit den Kindern auf Augenhöhe, sowie ein hohes Maß an Sensibilität, Achtsamkeit und sensitiver Responsivität.
Aufmerksames Beobachten, die Orientierung am Kind und der Austausch mit der/dem Ausbildungspädagog/in/en bildeten die Basis dafür.
Kreative Spielimpulse, Angebote im Gruppenkreis und die Begleitung von Freispielphasen nahmen die Studierenden in ihren Fokus. Das Fotomaterial gibt Einblick…

Bericht und Fotos: Andrea Stauffer

Wald, Wiese und Wissenswertes über Waldpädagogik – Naturtage der 2K

Die Studierenden hatten in vier Unterrichtsblöcken die Möglichkeit, den Lebensraum Wald, als Lebensraum für Pflanzen, Tiere und auch Menschen schätzen und achten zu lernen, ihn zu entdecken, zu erforschen und mit allen Sinnen wahrzunehmen.
Sie erhielten Einblick in das pädagogische Konzept des Waldkindergartens, erprobten Methoden und Verfahren zur Erkundung der Natur (Beobachten, Betrachten, Untersuchen, Experimentieren) und erlebten vielfältige, kreative Angebote. Ziel der verbindlichen Übung „Seminar Wald- und Erlebnispädagogik“ war die Studierenden zu ermutigen, die erfahrenen Impulse in der Praxis und in ihrem künftigen Berufsfeld aufzugreifen, auch bei den Kindern das Interesse und das Verständnis für die Natur zu wecken, sie mit dem Lebens- und Erfahrungsraum Wald vertraut zu machen.

Bericht und Fotos: Andrea Stauffer

 

Aus alt mach neu…

Man braucht sie immer wieder. Lieder zu besonderen Anlässen und Feiern – und dann findet man kein geeignetes oder es scheint, als hätte noch nie jemand eines zu diesem Thema komponiert. Was tun?

Die 4KB kennt die Antwort: man nimmt ein altbekanntes Kinderlied und macht eben einen neuen Text. „Kontrafaktur“ nennt sich das in der Fachsprache, ist aber trotzdem relativ einfach. Und was für nette Ergebnisse dabei herauskommen, sehen Sie hier!

Alexandra Loibl

„Informationen, frische Informationen!“

Unter diesem „Marktschrei“ gestalteten die StudentInnen der 4KB Informations- bzw. Marktstände zu ausgesuchten Sachbilderbüchern für Kinder. An diesen Ständen informierten sie Passanten (StufenkollegInnen) über Inhalt und Qualität des von ihnen angepriesenen Buches und sprachen Empfehlungen aus oder rieten vom Kauf ab.

Auf diese Weise setzten sich alle StudentInnen zum einen intensiv und fachwissenschaftlich untermauert mit dem Thema der Sachbilderbücher auseinander und übten sich gleichzeitig in der Präsentation von Erkenntnissen.

Der „Markt“ war sehr beeindruckend und könnte jedem „echten“ Markt locker Konkurrenz machen!

Bericht und Fotos: Alexandra Loibl

Sprache und Bewegung

Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Deutsch als Zweitsprache“ nahmen die Studentinnen des 4K an einem Workshop mit der Tanzpädagogin Mireille Perreaux teil.

Hier einige Gedankensplitter der Studierenden:

  • super gute Musik
  • Überraschungen
  • Berührungen
  • Überwindung
  • Französischkurs
  • Körpersprache
  • Emotionale Qualität…

Merci Mireille!

Bericht und Fotos: Christa Haberleitner

Tiergestützte Intervention

Zum zweiten Mal in diesem Semester besuchte uns Ursula mit ihrem Therapiehund Lenny.
Der Samstag war sonnig, die 4KB motiviert und der Vortrag fand zur Freude aller in der Freiluftklasse statt. Selbst ängstliche Studierende fanden die Erfahrung mit dem Therapiehund als beruhigend und für einige Studentinnen war es wichtig die Möglichkeit zu haben, die Kontaktaufnahme mit diesem selbst zu steuern.
Man konnte bei Lenny beobachten, dass er besonders gut als Therapiehund geeignet ist und er löste bei vielen Studierenden einen „Kuschelfaktor“ aus. Wir alle waren beeindruckt von den Leistungen des Hundes und die Fülle an pädagogischen Aspekten die Ursula und Lenny uns zeigten. Bei allen Übungen und Angeboten die wir hospitieren durften, stand immer das Wohlergehen des Hundes im Vordergrund und Eva, die Hundeverantwortliche, hat ihre Aufgabe bestens erfüllt.

… einige Statements von den Studierenden der 4KB

  • Beruhigende Erfahrung für „Ängstliche“
  • Es war deutlich sichtbar warum ein Hund für die Therapieausbildung geeignet ist und ein anderer nicht
  • Der Hund löst „Kuscheleffekt“ aus 🙂
  • Es wurde eine Fülle an pädagogischen Aspekten bearbeitet
  • Es war eine beeindruckende Leistung des Hundes „Lenny“
  • Gute Möglichkeit der Selbststeuerung bei der Kontaktaufnahme
  • Das Wohl des Hundes steht im Vordergrund – Hundeverantwortliche
  • Ein Traum an diesem schönen Samstag – die FREILUFTKLASSE!

Bericht und Fotos: Christa Haberleitner
Statements: Studierende der 4KA

Ein kleines Experiment im Pädagogikunterricht zum Thema „Kinderzeichnung“

Wo haben wir die Unbeschwertheit, die Gestaltungslust und Phantasie unserer Kindheit beim Malen und Zeichnen gelassen? Ab der Phase des kritischen Realismus (ab 7 Jahren) wollen wir die Welt nicht mehr so, wie wir sie denken, abbilden und gestalten, sondern ein möglichst realistisches Abbild der Wirklichkeit schaffen. Plötzlich meinen Kinder: „Ich kann nicht zeichnen“, weil sie diesem Anspruch nicht gerecht werden.

In einem Experiment im Kolleg 4 schlüpfen wir wieder in die figurative Phase der Kinderzeichnung hinein. Dafür musste vor allem die Auge-Handkontrolle außer Gefecht gesetzt werden – und siehe da, es entstanden witzige ausdrucksstarke „Kopffüssler“.

Text und Bilder: Sabine Bauer-Jurhar

Das Rondo im Kindergarten

Im Musikunterricht der 4KB ging es um die musikalische Form des Rondos. Nachdem sich die StudentInnen zunächst mit der historischen Entwicklung und der musiktheoretischen Form befasst hatten, wurden zwei Spielmöglichkeiten erprobt, die – vielleicht in modifizierter Art – auch im Kindergarten verwendet werden können.

Zum einen wurde das Lied vom „Kleinen Hut“ einstudiert, bei dem es einen immer wiederkehrenden Refrain mit einfachster Stabspielbegleitung und jeweils improvisierte Zwischenteile (Couplets) gibt.

Zum anderen wurde eine tänzerische Umsetzung des „Wiener Glockenspiels“ von Zoltan Kodaly probiert. Wie etwa bei der Anker-Uhr in Wien treten unterschiedliche Figuren in den Zwischenteilen hervor und zeigen sich den Zuschauern. Im Refrain tanzen immer die gleichen Figuren rund um das Uhrwerk.

Die Ergebnisse können sich sehen und hören lassen! Überzeugen Sie sich selbst!

Alexandra Loibl