Kolleg

Mira Lobe: Eine Geschichte vom Nikolaus

Zugegeben, das Thema wirkt leicht außerhalb der Jahreszeit – dies ist aber der Tatsache geschuldet, dass die Deutschstunden im Kolleg 3 nun mal nicht ganz regelmäßig stattfinden und sich so manches dann über längere Zeit zieht…

Jedenfalls ging es darum, einen Erzähltext in einen Dialog, ein Spiel, eine kleine Szene umzuwandeln. So steht es im Lehrplan. Und damit nicht IMMER alles geschrieben werden muss, haben wir diesmal eben die Szenen gleich gespielt. Das Bilderbuch „Eine Geschichte vom Nikolaus“ wurde inhaltlich in Partnerarbeit umgestaltet und dann als gesamte Geschichte aufgeführt. Manche Personen mussten dabei einen raschen Rollenwechsel hinlegen, wenn in ihrer Szenen zu viel Figuren vorkamen, aber das machte die Sache noch reizvoller. So konnte aus einem Rentier ganz rasch ein Kind werden oder umgekehrt…

Die Präsentation hat dann, obwohl es bereits Jänner war, viel Spaß gemacht! Und hier gibt es eine Kostprobe!

Alexandra Loibl

 

Wir feiern: 10 Jahre Kolleg

Am 22. Jänner fand ein ganz besonderes Fest in der Klosterkirche des Sacré Coeur Pressbaum statt, denn das Kolleg für Elementarpädagogik gibt es nun schon seit 10 Jahren. Dieser Anlass und der sehr erfolgreiche Abschluss der diesjährigen AbsolventInnen des Kollegs wurden festlich und würdig gefeiert, wobei die Schulgemeinschaft zahlreiche Gäste begrüßen durfte.
Gemeinsam wurde ein Gottesdienst gefeiert, der unter dem Titel „Gemeinsam verwurzelt, zusammen gewachsen, gereift für die Zukunft“ von den AbsolventInnen selbst gestaltet wurde. Danach hatten zahlreiche Festredner das Wort, so etwa Herr Landesrat Ludwig Schleritzko in Vertretung von Landeshauptfrau Mikl-Leitner, Herr Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner, die Leitern des Bereiches Pädagogischer Dienst der Bildungsdirektion NÖ Hofrätin Doris Wagner, Schulqualitätsmanagerin Susanne Ripper sowie die Schulamtsleiterin der Erdiözese Wien Hofrätin Andrea Pinz. Besonders hervorgehoben wurden neben der Bedeutung des Berufes der Kindergartenpädagogin/ des Kindergartenpädagogen in der heutigen Zeit auch das christliche und respektvolle Miteinander im Haus, das auf Wohlwollen und Kommunikation unter Lehrenden und Studierenden beruht. Umrahmt wurden die Ansprachen von musikalischen Beiträgen der Kollegstudierenden selbst sowie von SchülerInnen der BAfEP.
Endlich war dann der von den ehemaligen Studierenden heiß ersehnte Moment gekommen, in dem sie ihre Diplomprüfungszeugnisse erhielten und sich für die vergangenen fünf Semester bei ihren ProfessorInnen bedanken konnten.
Ein Büffet mit lockerem Gespräch war der geeignete Ausklang für dieses gelungene „Geburtstagsfest“.

Bericht: Alexandra Loibl
Fotos: Lisa Baumgartner-Kunit

Weltjugendtag Panama: ÖsterreicherInnen feiern gemeinsam mit Bischof Krautwaschl

Er ist das internationale Großereignis für junge Christen: Von 22. bis 27. Jänner feiern rund 150.000 PilgerInnen aus aller Welt gemeinsam den Weltjugendtag. Für das katholische Glaubensfest sind auch rund 200 ÖsterreicherInnen nach Panama gereist – darunter eine SchülerInnengruppe vom Sacré-Coeur-Campus in Pressbaum, der zu den Privatschulen der Erzdiözese Wien gehört. Am Dienstag feierten die Jugendlichen aus Österreich gemeinsam mit dem Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl beim traditionellen ÖsterreicherInnen-Treffen.

Die österreichischen TeilnehmerInnen am Weltjugendtag 2019 in Panama trafen sich am Dienstag in der Kirche einer Don-Bosco-Schule in Panama City. Zu dem rund zweistündigen Treffen kamen Schulgruppen aus fast allen Bundesländern, aber auch Einzelpilger.

Gemeinsames Singen und Gebet

Gemeinsam mit Bischof Krautwaschl feierten die jungen PilgerInnen aus Österreich den Beginn des Weltjugendtages. Der Bischof ist Referent für Schulfragen in der Österreichischen Bischofskonferenz und Leiter des Interdiözesanen Amtes für Unterricht und Erziehung (IDA). Er begleitet die österreichischen PilgerInnen zum Weltjugendtag. Und – die Technik machte es möglich – auch Jugendbischof Stephan Turnovszky wurde per Videobotschaft zugeschaltet. Er berichtete den jungen Menschen von seinen eigenen Erfahrungen bei vergangenen Weltjugendtagen und wünschte allen unvergessliche Eindrücke. Im Rahmen des Treffens wurde gemeinsam gesungen und gebetet.

Begeisterte jugendliche Stimmen aus Panama

„Ich fand das Treffen sehr schön gestaltet“, erzählt Adriana Lindl, Schülerin der BAfEP des Sacré Coeur Pressbaum. „Vor allem von der abwechslungsreichen und fröhlichen Musik wurde man mitgerissen. Die Gemeinschaft der Christinnen und Christen war spürbar weil alle mitgemacht und mitgeklatscht haben. Auch beim Essen war niemand alleine und alle wurden miteinbezogen.“ „Es war sehr cool, dass man in einem so fernen Land Gleichgesinnte aus Österreich trifft, die man so in Österreich wahrscheinlich gar nicht kennenlernen würde“, berichtet ein anderer BAfEP-Schüler.

Den Abschluss des ÖsterreicherInnen-Treffens bildete ein gemeinsames Essen mit allen PilgerInnen. „Besonders toll“ fand das etwa BAfEP-Schülerin Julia Hiesinger. „Beim Mittagessen sind wir mit Leuten von anderen christlichen Organisationen ins Gespräch gekommen. Es gab einen guten Austausch und nette Gespräche.“ „Beim ÖsterreicherInnen-Treffen waren sehr nette Leute, mit denen man gleich ins Gespräch gekommen ist“, berichtet auch Sarah Dollinger von der BAfEP. Alle seien so freundlich und „Stimmung, Essen und Musik waren super!“

Treffen war „ein erster schöner Höhepunkt“

„Das Österreicher-Treffen war ein erster schöner Höhepunkt“, erzählt auch Michael Scharf, Schulseelsorger am Pressbaumer Sacré-Coeur-Campus. „Es ist großartig, die Jugendlichen aus den unterschiedlichen Diözesen, Bewegungen und Organisationen zu treffen, gemeinsam zu beten und zu singen.“ Trotz der Strapazen der langen Anreise sei die Stimmung bei allen toll, „sodass wir hier gemeinsam ein unvergessliches Fest feiern können“, so Scharf weiter. Der Schulseelsorger berichtet auch von begeisterten Panamaern. Man merke überall, dass Panama ein sehr gastfreundliches Land sei und „die Menschen sich freuen, dass die ganze Welt bei ihnen zu Besuch ist.“

Der Weltjugendtag wird von der katholischen Kirche ausgerichtet und geht auf eine Initiative von Papst Johannes Paul II. zurück, der 1984 erstmals zu einem „Jubiläum der Jugend“ nach Rom einlud. In Folge wurde der Weltjugendtag zu einer festen Veranstaltung, die alle zwei bis drei Jahre als internationales Großereignis gefeiert wird. Auf regionaler Ebene gibt es den Weltjugendtag auch jährlich in den verschiedenen Diözesen.

Fotos: Carina Fischer

Tag der Elementarbildung

Die BAfEP Salzburg formuliert folgende Fakten und Forderungen im Bereich der Elementarpädagogik:

  • Elementarbildung ist die Basis für eine gedeihliche Entwicklung. Arbeit am gesellschaftlichen Bewusstsein für die Bedeutung frühkindlicher Bildungsprozesse.
  • Elementarbildung bedeutet die Umsetzung der Prinzipien des Bildungsrahmenplans. Qualifizierte und reflektierte ElementarpädagogInnen.
  • Elementarbildung basiert auf entwicklungsförderlichen Rahmenbedingungen für jedes Kind. Qualifiziertes Personal, welches anregende Bildungsräume gestalten kann.
  • Elementarbildung profitiert durch Verzahnung von Theorie und Praxis. Innovative Konzepte für Aus-, Fort-, und Weiterbildung – Transfer von Forschungserkenntnissen in die Praxis.
  • Elementarbildung braucht Qualitätsmanagement. Ein österreichweit gültiges Bildungsrahmengesetz inkl. verbesserter Rahmenbedingungen.
  • Elementarbildung ist schulischer Bildung gleichzusetzen. Ein gemeinsames Bildungsverständnis auf pädagogischer und struktureller Ebene.

Siehe auch: https://www.bafep-salzburg.at/artikel/2018-19/tag-der-elementarbildung

Unterwegs auf schnellen Kufen

Eislaufen ist ein unvergleichliches Vergnügen für Klein und Groß, schult nicht nur Balance und Koordination, sondern beeinflusst die gesamte Körperbeherrschung positiv. Dieses Eislauf-Vergnügen hatten die Student/innen des Kolleg 1 am Samstag beim Stadtpark/am Heumarkt, übrigens der älteste Eislaufplatz in Wien.
Bericht und Fotos: Gudrun  Vallant

LehrerInnen als SchülerInnen? IRL? SRSLY?

Wie bitte, was ist denn das für eine komische Überschrift?

Die habe ich gemacht um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Und hat’s funktioniert?

Ja, offensichtlich schon. Jetzt wo ich schon mal da bin, um was geht’s denn?

Lehrerinnen und Lehrer setzen sich wie Schülerinnen und Schüler in den Unterricht eines Kollegen oder einer Kollegin und hören ihm/ihr zu. Das Ganze nennt sich dann kollegiale Hospitation.

Aha. Und gibt’s das auch bei uns an der Schule?

Ja, mittlerweile schon im zweiten Schuljahr.

Wozu soll das denn gut sein?

Lehrerinnen und Lehrer können so aufgrund von Rückmeldungen ihrer Kolleginnen und Kollegen ihren Unterricht verbessern.

Aha, klingt irgendwie stressig für die Lehrerinnen und Lehrer – müssen die das machen?

Nein. Die Teilnahme ist absolut freiwillig und die machen das sogar unbezahlt in ihrer Freizeit.

Und was soll mir das bringen?

Gute Frage. Ich habe mal ein paar Meinungen von Schülerinnen und Schülern dazu eingeholt. Hier die Antworten:

  • „Ich finde es gut, dass die Lehrer verschiedenen Unterrichtsmethoden kennenlernen, da es uns mehr motiviert und auch das Zusammenarbeiten verbessert.”
  • „Es ist ein gutes Konzept, denn es basiert auf Selbstreflexion und regt diese auch an, was für jeden Lehrer etwas Gutes ist. Man erkennt Dinge, die einem sonst nicht auffallen würden. Dies hilft die Unterrichtsqualität zu erhöhen. Daher, ja bitte!”
  • „Die LehrerInnen können durch die kollegiale Hospitation neue Unterrichtsmethoden kennenlernen und anwenden und somit für uns den Unterricht kreativer und abwechslungsreicher gestalten.”
  • „Früher haben wir (die SchülerInnen) immer Feedback bekommen, uns wurde gesagt wie und was wir verbessern können. Jetzt haben auch die LehrerInnen die Möglichkeit durch kollegiales Feedback ihre Unterrichtsmethoden zu verändern/verbessern.”
  • „Man wird dadurch motiviert, da wir sehen, dass auch LehrerInnen nur Menschen sind und dazu lernen müssen.”

Nicht schlecht! Na dann, liebe Lehrerinnen und Lehrer – weiter so 😉

Bericht: Franz Strasser

Das waren sie: unsere Tage der offenen Tür!

Am 23. und 24. November organisierten wir unsere „Tage der offenen Türen“ und eröffneten Einblicke in das alltägliche Unterrichtsgeschehen an der BAfEP und dem Kolleg. Interessierte Schülerinnen und Schüler erkundeten mit ihren Eltern, professionell geführt von Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen, die BAfEP und Erwachsene informierten sich über unser Kolleg.

Lehrerinnen und Lehrer klärten offene Fragen in den „Inforäumen“, wo auch die verschiedenen Unterrichtsgegenstände und Spezialisierungen ästhetisch präsentiert wurden. Dank der zweiten Klassen wurde für das leibliche Wohl für alle gesorgt. Lebendige Eindrücke gewinnt man in unserer Fotogalerie!

Bericht: Sabine Bauer-Jurhar
Fotos: Lisa Baumgartner-Kunit, Carina Fischer, Viktoria Portschy

Zwei Hospitationsvormittage mit Aha-Effekt

Früherziehungspraxis der Studierenden der 5K

Kurz aber intensiv waren die abschließenden Hospitationsvormittage im Rahmen der Erweiterungsqualifikation Früherziehung. Die Studierenden hatten die Möglichkeit, ihre praktischen Erfahrungen zu erweitern und unterschiedliche pädagogische Konzepte – nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch – kennenzulernen. Eine kritische und erlebnisnahe Auseinandersetzung mit Pikler- und Montessoripädagogik, Waldorfpädagogik, dem Konzept der erweiterten Altersmischung und des offenen Arbeitens wurde möglich. Alle Informationen, die gewonnenen Erkenntnisse und Reflexionsgedanken formulierten die Studierenden in ihrem Praxisportfolio.

Die Fotos der einzelnen Standorte zeigen die Vielschichtigkeit und Unterschiedlichkeit der einzelnen pädagogischen Modelle.

Ein herzliches Dankeschön an die Studierenden, die sich auf diese „Entdeckungsreise“ eingelassen und an die Ausbildungspädagoginnen, die diese Einblicke gewährt haben!

Bericht: Andrea Stauffer
Fotos:  Studierende des 5K

Tage der offenen Tür

Einladung zu den Tagen der offenen Tür:
Am Freitag, 23. November von 8:30 Uhr bis 16 Uhr habt ihr die Chance, die BAfEP und das Kolleg bessern kennen zu lernen. Auch am Samstag, 24. November präsentieren wir uns zwischen 9 Uhr und 13 Uhr.

  • Sei bei Präsentationen dabei und erfahre genau, was unsere BAfEP und unser Kolleg so besonders macht. Infoblocks dazu finden im Ausstellungsraum am Freitag um 11:15 Uhr statt. Am Samstag startet der Infoblock um 10:30 Uhr.
  • Lass dir von den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen das Schulhaus zeigen und unterhalte dich mit den Lehrerinnen und Lehrern.
  • Wirf einen Blick in die Klassen und beobachte den Unterricht – vielleicht interessieren dich ja besonders die praktischen und berufsbezogenen Unterrichtsgegenstände wie Didaktik, Pädagogik, Gitarre, Flöte und Musikerziehung.
  • Schau dir unseren Praxiskindergarten genauer an.
  • Probier‘ den „sportlichen Teil“ der Eignungsprüfung im Turnsaal aus. Bring dazu bitte Turnkleidung und -schuhe mit (Freitagnachmittag von 13:55 bis 15:40 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr)
  • Du kannst im Musiksaal am Samstag den „musikalischen Teil“ der Eignungsprüfung ausprobieren (Samstag von 9 bis 13 Uhr).
  • Schau am Samstag auch beim „Praxiscafé“ vorbei, in dem Kollegstudierende ihre Ideen vorstellen und diskutieren.
  • Lass es dir beim Buffet (das übrigens von unseren Schülerinnen und Schülern selbst zusammengestellt wird!) gut schmecken.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch.