BAfEP

LehrerInnen als SchülerInnen? IRL? SRSLY?

Wie bitte, was ist denn das für eine komische Überschrift?

Die habe ich gemacht um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Und hat’s funktioniert?

Ja, offensichtlich schon. Jetzt wo ich schon mal da bin, um was geht’s denn?

Lehrerinnen und Lehrer setzen sich wie Schülerinnen und Schüler in den Unterricht eines Kollegen oder einer Kollegin und hören ihm/ihr zu. Das Ganze nennt sich dann kollegiale Hospitation.

Aha. Und gibt’s das auch bei uns an der Schule?

Ja, mittlerweile schon im zweiten Schuljahr.

Wozu soll das denn gut sein?

Lehrerinnen und Lehrer können so aufgrund von Rückmeldungen ihrer Kolleginnen und Kollegen ihren Unterricht verbessern.

Aha, klingt irgendwie stressig für die Lehrerinnen und Lehrer – müssen die das machen?

Nein. Die Teilnahme ist absolut freiwillig und die machen das sogar unbezahlt in ihrer Freizeit.

Und was soll mir das bringen?

Gute Frage. Ich habe mal ein paar Meinungen von Schülerinnen und Schülern dazu eingeholt. Hier die Antworten:

  • „Ich finde es gut, dass die Lehrer verschiedenen Unterrichtsmethoden kennenlernen, da es uns mehr motiviert und auch das Zusammenarbeiten verbessert.”
  • „Es ist ein gutes Konzept, denn es basiert auf Selbstreflexion und regt diese auch an, was für jeden Lehrer etwas Gutes ist. Man erkennt Dinge, die einem sonst nicht auffallen würden. Dies hilft die Unterrichtsqualität zu erhöhen. Daher, ja bitte!”
  • „Die LehrerInnen können durch die kollegiale Hospitation neue Unterrichtsmethoden kennenlernen und anwenden und somit für uns den Unterricht kreativer und abwechslungsreicher gestalten.”
  • „Früher haben wir (die SchülerInnen) immer Feedback bekommen, uns wurde gesagt wie und was wir verbessern können. Jetzt haben auch die LehrerInnen die Möglichkeit durch kollegiales Feedback ihre Unterrichtsmethoden zu verändern/verbessern.”
  • „Man wird dadurch motiviert, da wir sehen, dass auch LehrerInnen nur Menschen sind und dazu lernen müssen.”

Nicht schlecht! Na dann, liebe Lehrerinnen und Lehrer – weiter so 😉

Bericht: Franz Strasser

Das waren sie: unsere Tage der offenen Tür!

Am 23. und 24. November organisierten wir unsere „Tage der offenen Türen“ und eröffneten Einblicke in das alltägliche Unterrichtsgeschehen an der BAfEP und dem Kolleg. Interessierte Schülerinnen und Schüler erkundeten mit ihren Eltern, professionell geführt von Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen, die BAfEP und Erwachsene informierten sich über unser Kolleg.

Lehrerinnen und Lehrer klärten offene Fragen in den „Inforäumen“, wo auch die verschiedenen Unterrichtsgegenstände und Spezialisierungen ästhetisch präsentiert wurden. Dank der zweiten Klassen wurde für das leibliche Wohl für alle gesorgt. Lebendige Eindrücke gewinnt man in unserer Fotogalerie!

Bericht: Sabine Bauer-Jurhar
Fotos: Lisa Baumgartner-Kunit, Carina Fischer, Viktoria Portschy

Zerbrochenes Hallelujah?

Einen sehr prominenten Platz in der heurigen Adventkranzsegnung, vorbereitet von der 2b, hat diesmal das Lied „Hallelujah“ von Leonhard Cohen eingenommen. Eigentlich ein Lied, das nicht in einen Gottesdienst passt. Eine Strophe erinnert daran, dass David Batseeba zum Ehebruch genötigt hat. Ein Text, der wohl nicht als Hinführung zum Evangelium geeignet ist. Doch dann lautet der Text: It doesn’t matter which you heard, the holy or the broken Hallelujah.

Es gibt ein heiliges und ein zerbrochenes Hallelujah. Beides ist Realität unseres Lebens.

Es gibt Leid und Zerbrochenheit. Dann braucht es Jesus, der Licht in diese Welt bringt. Und damit führt uns Leonhard Cohen zu dem Thema das die 2b für die Adventkranzsegnung ausgesucht hat: Jesus bringt Licht in  die Welt.

Er bringt Licht, ob ich nun ein heiliges oder zerbrochenes Halleluja singe.

Text: Michael Scharf

Volontariat bewegt – Mein freiwilliges soziales Jahr in Indien

Am Montag, den 23. November 2018, kam Melanie Diesner, eine Absolventin unserer Schule, in die beiden 4. Klassen, um über ihr einjähriges Volontariat im Südosten Indiens zu erzählen. Sie arbeitete nahe der Stadt Vijayawada in zwei Projekten der Salesianer Don Boscos:

In einem Projekt betreute sie Burschen zwischen 14 und 20 Jahren und unterstützte sie in ihrer Vorbereitung auf das Arbeitsleben. Ihr Aufgabenbereich umfasste neben Unterricht und der Organisation des Tagesablaufs auch gemeinsame Freizeitaktivitäten. Darüber hinaus, so erzählt sie, verbrachte sie viel Zeit damit, den Jugendlichen, die oftmals schon eine Reihe von Gewalterfahrungen erlebt hatten, auch ‚nur‘ ein offenes Ohr zu schenken.
Im zweiten Halbjahr lebte und arbeitet Melanie in einem Kinderdorf und war dort als „sister“ – als große Schwester – für Kinder im gesamten Tagesablauf zuständig: vom Aufstehen und Vorbereiten auf die Schule, über Unterricht bis hin zu Bastelarbeiten, Musizieren und gemeinsamen Spielen verbrachte sie Zeit mit den Waisenkindern.
Melanie teile auch ihre kritische Reflexion über ihre Aufgaben und Erlebnisse in diesem Jahr mit den Schüler/inne/n der beiden 4. Klassen und hat es so geschafft, ein sehr eindrucksvolles und realistisches Bild dieser „Zeit mit vielen Aufs und Abs“ zu zeichnen. „Ich bin für jeden Moment, jede Begegnung und jedes Ereignis dankbar,“ sagt Melli, „und auch wenn ich die meisten Kinder nie wiedersehen werde, bleiben sie in meinen Herzen und werden immer ein Teil meines Lebens sein.“

Mehr über Melanies Zeit in Indien kann man auf ihrem Blog lesen: https://mellidiesnerblog.wordpress.com/

Kommentare der SchülerInnen beider 4. Klassen über den Vortrag:

„Ein sehr informativer und ein kleiner aber spannender Einblick in ein Soziales Jahr!“

„Das nenne ich mal einen gelungenen Vortrag! Das Thema „ein soziales Jahr im Ausland “ hat uns gleich gefesselt. Es ist mal was Anderes, was Neues, was wo man wirklich Menschen helfen kann und man sich selbst auch hilft. Im Vortrag kam sehr viel Wissenswertes vor und manche von uns überlegen jetzt, auch ein soziales Jahr zu machen um Menschen zu helfen.“

„Man konnte einen sehr guten Einblick in die indische Kultur gewinnen.“

„Interessant, von ihren persönlichen Erfahrungen erzählt zu bekommen, wie es wirklich ist, also sowohl positive und negative Sachen, um einen ehrlichen Eindruck von so einem Jahr zu bekommen, um für sich selbst zu überlegen, ob das etwas für einen selbst ist.“

„War super.“

Bericht: Christian Blinzer
Fotos: Melanie Diesner

Songwriting und Recording bei den Projekttagen

Im Laufe der letzten Projekttage verbrachten fünf Schülerinnen zwei Tage mit einem Songwriting-Projekt, bei dem sie ein eigenes Lied schrieben, begleiteten und aufnahmen. Dieses Lied namens „Our Song“ handelt von den damals noch bevorstehenden Sommerferien. Mitgewirkt haben Sarina Hrubec, Anna Stein, Carmen Wachter, Isabella Weiss (3a) und Edona Arifoska (2b). Prof. Vounelakos und Prof. Jeschek betreuten das Projekt. Wir freuen uns, das Lied nun vorstellen zu können.
Bericht und Fotos: Anna Stein, 3a

SchülerInnen-Netzwerktreffen in Wien

Anfang Oktober verbrachten wir einige Stunden im Sacré Coeur Wien am Rennweg. Dort wurden wir am Mittwochnachmittag von Netzwerkkoordinatorin Prof. Gmeindl-Oser sowie dem Direktor des Sacré Coeur Wien, Reinhardt Hallwirth, willkommen geheißen.

Wir bekamen eine kurze Einführung und Zusammenfassung über das Programm der nächsten Tage. Am Donnerstag ging es mit einer Morgenandacht los. Danach wurden wir mit Ann Miller bekannt gemacht, welche mit uns ein Leadership-Training abhielt. Ann Miller ist eine amerikanische Rechtsanwältin und ehemalige Sacré Coeur-Schülerin. Wir sprachen unter anderem über die Eigenschaften eines „Leaders“ und wie man sich am besten für ein wichtiges Meeting vorbereitet. Die Abende wurden gemeinsam bei einer Nachtwanderung und beim Bowling verbracht.

Es war eine sehr inspirierende Veranstaltung, bei der wir viele neue Menschen kennenlernen und neue Erfahrungen sammeln durften.

Bericht und Fotos: Sarina Hrubec (3a) und Magdalena Radlmair (4B)

Tage der offenen Tür

Einladung zu den Tagen der offenen Tür:
Am Freitag, 23. November von 8:30 Uhr bis 16 Uhr habt ihr die Chance, die BAfEP und das Kolleg bessern kennen zu lernen. Auch am Samstag, 24. November präsentieren wir uns zwischen 9 Uhr und 13 Uhr.

  • Sei bei Präsentationen dabei und erfahre genau, was unsere BAfEP und unser Kolleg so besonders macht. Infoblocks dazu finden im Ausstellungsraum am Freitag um 11:15 Uhr statt. Am Samstag startet der Infoblock um 10:30 Uhr.
  • Lass dir von den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen das Schulhaus zeigen und unterhalte dich mit den Lehrerinnen und Lehrern.
  • Wirf einen Blick in die Klassen und beobachte den Unterricht – vielleicht interessieren dich ja besonders die praktischen und berufsbezogenen Unterrichtsgegenstände wie Didaktik, Pädagogik, Gitarre, Flöte und Musikerziehung.
  • Schau dir unseren Praxiskindergarten genauer an.
  • Probier‘ den „sportlichen Teil“ der Eignungsprüfung im Turnsaal aus. Bring dazu bitte Turnkleidung und -schuhe mit (Freitagnachmittag von 13:55 bis 15:40 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr)
  • Du kannst im Musiksaal am Samstag den „musikalischen Teil“ der Eignungsprüfung ausprobieren (Samstag von 9 bis 13 Uhr).
  • Schau am Samstag auch beim „Praxiscafé“ vorbei, in dem Kollegstudierende ihre Ideen vorstellen und diskutieren.
  • Lass es dir beim Buffet (das übrigens von unseren Schülerinnen und Schülern selbst zusammengestellt wird!) gut schmecken.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch.

Schaufenstergestaltung der Dombuchhandlung facultas

Wie schon in den letzten Jahren dürfen wir auch heuer unsere Schulformen BAfEP und Kolleg in der Dombuchhandlung facultas am Stephansplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk präsentieren. Die Arbeit der Kindergartenpädagogin/ des Kindergartenpädagogen wird mittels didaktischer Materialien für den Kindergarten einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt!

Auf diesem Weg laden wir alle Interessierten recht herzlich zu unseren Tagen der offenen Tür am Fr., den 23.11. von 8:30 bis 16 Uhr und am Sa., den 24. 11.2018 von 9 bis 13 Uhr ein!

Bericht und Fotos: Monika Schwanda-Jung

Ich bin ich und das ist gut so!

Einkehrtage der 1a in St. Pölten

Am 23. und 24. Oktober fuhren die Schüler und Schülerinnen der 1a mit Prof. Michael Scharf, unserem Schulseelsorger, und der Klassenvorständin Prof. Martina Mader-Raggam nach St. Pölten in das Mary Ward Haus und verbrachten dort zwei interessante Einkehrtage. Laut Feedback der Schülerinnen und Schüler wurde nicht nur auf die Klassengemeinschaft geschaut, sondern auch auf die einzelnen Personen. Mittels Spielen und Reflexionen lernten die Schüler und Schülerinnen sich selbst, andere und ihre eigenen Fähigkeiten besser kennen. Denn nur wer sich selbst kennt, kann sich anderen öffnen und diese auch verstehen.
Für die Klasse waren diese Tage ein guter Ausgleich zum täglichen Schulbetrieb und wie viele meinten „leider viel zu kurz!“. Die Schüler und Schülerinnen selbst bemerkten, wie diese Zeit ihre Klassengemeinschaft gestärkt und ihnen Freiraum für sich selbst gegeben hat. Sie freuen sich schon auf eine Wiederholung im kommenden Jahr!

Bericht: Martina Mader-Raggam

Die 3a bei „72 Stunden ohne Kompromiss“

Jedes Jahr findet in Österreich das Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ der Katholischen Jugend in Kooperation mit youngCaritas und Hitradio Ö3 statt. Gleichzeitig lösen Jugendliche in ganz Österreich innerhalb von 3 Tagen gemeinnützige Aufgaben und engagieren sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Heuer stand das Projekt unter dem Motto „Challenge your limits!“

Die 3a verbrachte im Rahmen dieses Projekts drei Tage auf dem Biobauernhof von Ernst Trenker in Grametschlag im südlichen Niederösterreich. Mit dabei waren auch Schulseelsorger Prof. Scharf und Klassenvorständin Prof. Fischer. Die Klasse unterstützte den am Biobauernhof von Ernst Trenker angesiedelten Verein „Jugend am Hof“ in Kleingruppen bei verschiedenen Upcycling-Projekten: eine Alteisen-Sammlung wurde sortiert und ausgemistet, ein Labyrinth zum Thema „Jakobsweg“ verschönert und neu konzipiert, eine Veranda neu verlegt und ein Bauerngolf-Parcours erneuert, während andere SchülerInnen Äpfel sammelten und aussortierten. „Nebenbei“ wurden auch noch 12 Apfelstrudel gebacken (und gegessen!), viele Lieder am Lagerfeuer gesungen, verschiedenste Tiere gestreichelt und das tolle Gelände erkundet. Die fleißige Arbeit der 3a trägt dazu bei, dass viele Kinder und Jugendliche bei „Jugend am Hof“ Natur und Wald erleben, Landluft auf einem Bauernhof schnuppern und auf kreative Weise Bibel und Christsein entdecken können.

Das sagen unsere SchülerInnen zu den drei intensiven Tagen:

„Ich fand das Projekt super, da man sehen konnte, was man zusammen in so kurzer Zeit schaffen kann. Das fördert echt die Teamarbeit!“, Jaqueline Schwab

„Durch unsere Zeit auf dem Bauernhof haben wir den Hintergrund von vielen Produkten kennengelernt und gemerkt, wie anstrengend es ist, das gewünschte Ergebnis zu erzielen.“,  Sarina Hrubec

„Meiner Meinung nach konnten alle ihre Grenzen austesten und auch über diese hinausgehen. Ich konnte erkennen, was harte Arbeit ist, und das sich diese auch auszahlt.“ Sabina Leimer

„Ich schätze jetzt alles, was aus Äpfeln hergestellt wird, viel viel mehr, weil das Sammeln sehr mühsam und anstrengend ist.“, Laura Bog

 

Beitrag und Fotos: Carina Fischer