BAfEP

Unsere Wallfahrt nach Mariazell

Von Sonntag, 17.6. – Dienstag, 19.6. waren kurz vor Schuljahresende 18 SchülerInnen aus den 1., 2., 3. und sogar aus der 4. Klasse gemeinsam Richtung Mariazell unterwegs.

Von Wienerbruck ging es am ersten Tag zum Schutzhaus Vorderötscher und von dort am zweiten Tag nach Mariazell, wo wir am dritten Tag einen Gottesdienst feierten und die Stadt erkundeten.

Da das Wandern mit einigen Anstrengungen verbunden war, reicht die Energie nur noch für Blitzlichter:

1. Tag

Tolle Aussichten vom Weg aus

Wasserfälle, wohin das Auge reicht

Matratzenlager… ob hier wohl viel geschlafen wurde?
Anstrengend und steil sind die Öterschergräben
Kirschen essen am Vorderötscherschutzhaus
Verletzungen, aufgeschürfte Knie und Blasen über Blasen

 

2. Tag

Super Frühstück mit Speck und Eierspeise

Jause beim Ötscherhias
Routenänderung wegen Schuhverlusten (in Flipflops und Crocs wandert es sich nicht ganz so gut und ja… wie können Bergschuhe am Berg verloren gehen?) 
Ankunft in Mariazell, unser bekanntes Quartier im alten Gericht wurde bezogen, mit Geistern?!

Bestes Abendessen inkl. Bel- Pan; und natürlich auch Käsespätzle, Schnitzel und Apfelstrudel

Spieleabend mit anschließender Messplanung

 

3. Tag

Frühstück – auch 8.15 kann einem früh vorkommen

Messe in der Michaelskapelle, mit BAfEP-SchülerInnen immer ein gesanglicher Genuss

Besuch der Kerzerlgrotte und der Basilika

Shopping und Eis (Danke, Michael!)

und… dann ging es auch schon wieder zurück… die letzten Meter zu Fuß waren fast so anstrengend wie die ersten am Sonntagmittag.

Wir freuen uns auf das nächste Mal und wünschen euren Füßen und Beinen gute Erholung und danken Lea, Magdalena2, Jenny, Susi, Anja, Julia, Heidemarie, Natalie und Andrea für ihre Beiträge. 

Bericht und Fotos: Felicitas Ameling, Claudia Baldia, Michael Scharf

Ich werde Feuerwehrfrau/-mann!

Am 22.6. wurden Kindheitsträume wahr. Einmal in einem Feuerwehrauto sitzen und einen Feuerlöscher bedienen – dazu hatten die Schülerinnen und Schüler der 2a und 2b im Rahmen des NAWI-Unterrichtes Gelegenheit. Die freiwillige Feuerwehr Pressbaum hat die Garagentore geöffnet und uns erklärt, welche Maßnahmen im Ernstfall getroffen werden müssen. Wir wurden im Umgang mit Feuerlöschern geschult und durften dann die Feuerwehrausrüstung besichtigen und im Feuerwehrauto Platz nehmen. Vielen Dank an Herrn Krauss für die informativen Einblicke und Ihre Gastfreundschaft.

Bericht und Fotos: Christiane Donabaum

Lebensmittelanalytik in der 3B

Im Laufe des Schuljahrs haben die Schülerinnen und Schüler der 3b viele Naturstoffklassen im Chemieunterricht kennengelernt. Viele dieser organischen Verbindungen begegnen uns im täglichen Leben. In den vergangen Schulwochen haben die Schülerinnen und Schüler unter anderem Fett in Knabbergebäck und reduzierende Zucker und Stärke in verschiedensten Grundnahrungsmitteln nachgewiesen.

Bericht und Fotos: Christiane Donabaum

C3-Award 2018: Wir waren unter den SiegerInnen!

Insgesamt 147 SchülerInnen aus 68 Schulen in ganz Österreich haben sich bei der diesjährigen Ausschreibung für diesen entwicklungspolitischen Preis mit ihrer Diplomarbeit bzw. Vorwissenschaftlichen Arbeit beworben. Auch aus der BafEP Sacré Coeur Pressbaum wurden Diplomarbeiten eingereicht – und eine Arbeit hat es erfreulicherweise in das Finale für den C3-Award 2018 geschafft!

Maria Swittalek und Lena Ferrari verfassten im Schuljahr 2016/17 eine fächerübergreifende Diplomarbeit in den Fächern Pädagogik sowie Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung (betreut von Mag.a Karin Schierhuber und Mag. Christian Blinzer). Der Titel dieser – nun offiziell ausgezeichneten – Arbeit lautet „Interkulturalität als Herausforderung bei Migrationsbewegungen von jungen Kriegsflüchtlingen und Ansätze zur Unterstützung der Integration“. Die beiden Absolventinnen behandelten die Bedeutung von interkultureller Pädagogik vor dem Hintergrund der Auswirkungen von aktuellen Fluchtbewegungen auf elementare Bildungseinrichtungen in Österreich.

Wir freuen uns, dass diese herausragende Diplomarbeit nach der kritisch-fachlichen Begutachtung des wissenschaftlichen Beirats des C3-Awards unter den besten neun aller österreichweit eingereichten Arbeiten zu finden ist, wobei wir besonders stolz sind, dass die Arbeit von Lena und Maria die einzige ausgezeichnete Arbeit aus dem BHS-Bereich ist! Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 30.5.2018 im C3-Centrum für Internationale Entwicklung konnten wir uns über diese Auszeichnung gemeinsam mit FreundInnen und den Familien der Preisträgerinnen freuen. An dieser Stelle möchten wir auch den anderen GewinnerInnen, insbesondere den GewinnerInnen der drei Hauptpreise, für ihre exzellenten Arbeiten herzlich gratulieren.

Hier einige weiterführende Links:

Link zur Shortlist
Link Veranstaltung C3 Award

Bericht: Karin Schierhuber, Christian Blinzer

Fotos: (c) C3/Carspar Thiel

So ein Kasperltheater!

Am 04.06.2018 beschäftigte sich unsere Klasse, die 3A, mit dem Thema Handpuppen und Figurenspiel. Unsere Professorin, Frau Professor Gatol, brachte uns die verschiedensten Puppen mit, welche wir besprachen und anschließend ausprobieren durften. Unter den Handfiguren befanden sich einerseits typische „Kasperlfiguren“ (Hohensteiner Art), aber auch einfache Socken-, und selbstgemachte Stoffpuppen. Eine „feine Lady“ aus Pappmaché vervollständigte das Repertoire. Davor erarbeiteten wir Skripte, welche uns das Thema näherbrachten. Zum krönenden Abschluss folgten wir den Spuren der Kindheit in die Urania zurück und schauten uns eine alte Aufnahme des Wiener Kasperls an. Wir ihr auf den Fotos sehen könnt, hatte unsere Klasse sehr viel Spaß.

Bericht und Fotos: Katharina Kahmann, Julia Hiesinger, Veronika Kronberger, Carina Fischer, Sarah Pfeffer, Adriana Lindl und Karin Koman 3A

Das Baratfest – eine Premiere für die 1a

Viele aus der 1A waren  am 25. Mai das erste Mal beim Baratfest. Besonders stolz waren wir auf Pia und Jakob, die bei der Messe ministrierten und Hannah, Lisa und Lea, die einen Text vorlesen durften. In der Klasse erlernten wir anschließend mit Frau Prof. Barta den Song: „We are Sacre Coeur“. Dann erfuhren die Schülerinnen und Schüler vom Leben und dem Wirken von M.S. Barat. Es war uns sehr wichtig, den historischen Kontext in der Biographie von Madelaine Sophie Barat transparent zu machen und über die Ordensgründerin als mutige, engagierte, innovative und spirituelle Persönlichkeit  zu informieren. Besonders bunte Legebilder entstanden zu folgenden Grundsätzen der Pädagogik von M.S. Barat.

  • Kinder und Jugendliche sollen ihre (intellektuellen, künstlerischen, sozialen) Anlagen entfalten können
  • Sophie Barat geht von positiven Eigenschaften d. Kinder und Jugendlichen aus
  • Sophie Barat machte keinen Unterscheid zwischen arm und reich („Armenschulen“ und „Höhere Mädcheninstitute“)
  • Erziehung soll „für das Leben in der Welt“ ausbilden
  • Erzieher/innen müssen wissen, „was in der Welt Sitte und Brauch ist“.

Wir reflektierten: Was ist die Aussage dieses Zitats? Wie kann ich es mit dem verbinden, was ich vom Sacré-Coeur-Geist heute gehört habe? Hat das Zitat auch für mich persönlich (als angehende/r KGP, als Schüler/in, als Freund/in,…) Bedeutung?

Es war schön, den „Sacré- Coeur Geist“ in den  Bildern persönlich interpretiert zu finden. Anschließend stärkten wir uns in der Klasse. Weiter ging es dann am Nachmittag beim Stationenbetrieb. Unsere Station, das „Entenfischen“, fand großen Anklang bei Groß und Klein. Aber keine/r konnte den Rekord unseres Herrn Direktors (8 Enten) brechen.

Immer wieder probierten die Schüler/innen auch andere Stationen aus, stärkten sich bei der „Versorgungs-Meile“, und kamen mit vielen Menschen ins Gespräch. Ich glaube, der Tag hat den Schülerinnen und Schülern der 1A gezeigt, dass sie Mitglieder einer großen Gemeinschaft sind.

Text und Fotos: Sabine Bauer-Jurhar

Unser Baratfest am 25. Mai

Der Festgottesdienst, an dem alle SchülerInnen des Sacré Coeur Standorts teilnahmen, fand am Freitag, 26.5. zur Heiligsprechung und zum Todestag Madeleine Sophie Barats statt und stand unter dem Thema: Eine Traube am Weinstock des Herrn sein.
Das Thema nahm Bezug zu Madeleines Lieblingsevangelium Joh 15,1-8, in dem Jesus in einem Vergleich davon spricht, dass er der Weinstock sei und die JüngerInnen die Reben. Dieses Bild hat die NMS aufgegriffen und den Gottesdienst inhaltlich gestaltet, während das Gymnasium die gemeinsame Feier musikalisch vorbereitet hat.
Bischofsvikar P. Petrus Hübner, vom Stift Heiligenkreuz, hielt die Festpredigt und ging auf das Bild des Weinstocks ein, indem er von seinem eigenen Pfarrhof erzählte, in dem ein Weinstock steht. Für ihn ist es besonders erstaunlich, wie alle Blätter, egal ob unten am Stamm oder in 5m Höhe, gleich grün und kräftig sind. Für ihn steht dieses Bild dafür, dass wir alle von Gott geliebt werden, egal ob wir ihm nah sind oder doch weit entfernt. Dieses Bild lässt sich gut mit Madeleine Sophies Aussage „für ein einziges Kind hätte ich diese Schule gegründet“ in Verbindung bringen. Nicht für ein kluges, wohlerzogenes Kind hätte sie eine Schule gegründet, sondern für jedes, egal mit welchen Voraussetzungen es kommt. So ist es auch mit Gott, der uns alle liebt, egal wie weit wir von ihm entfernt sind. Wir alle sind nach seinem Ebenbild geschaffen und er hat uns genauso gewollt, wie wir jetzt vor ihm stehen. Zwei wohltuende Gedanken am Ende des Schuljahrs.

Text: Felicitas Ameling
Fotos: Lisa Baumgartner-Kunit

Einblicke in den Religionsunterricht

Im Religionsunterricht haben sich die 4. Klassen mit dem Thema „Psalme“ beschäftigt.
Nachdem wir uns mit der historischen Einordnung, den verschiedenen Psalmarten, wie Hymne, Loblied und Klagepsalm und dem jeweiligen Sitz im Leben beschäftigt haben, hat sich jede Klasse selber ans Psalmschreiben gemacht, ihre Erfahrungen mit einfließen lassen und ihre Texte dann zum Thema passend verziert.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Danke an die 4ab für ihre großartigen und kreativen Psalme.
Bilder und Text: Felicitas Ameling

Die Einkehrtage der 3a: „72 Stücke ohne Kompromiss“

 

Am 16. Mai 2018 trafen wir, die 3a der BAfEP, uns am Hauptbahnhof in St. Pölten, um anschließend mit dem Bus weiter zum Lilienhof zu fahren, wo dieses Jahr unsere Einkehrtage stattfinden sollten.

Der Busfahrer war so motiviert, dass er, statt bei der Bushaltestelle des Lilienhofes stehen zu bleiben, weiterfuhr und uns erst nach Protest weiter draußen, in der Mitte eines Feldes, aussteigen ließ. Nach einem erfrischenden Fußmarsch zurück zum Lilienhof und dem Beziehen der Zimmer trafen wir uns in einem großen Seminarraum wieder. Wir begannen unsere Einkehrtage mit Spielen und gingen dann zu unserem diesjährigen Thema „Achtsam leben“ über. Im Obstgarten führten wir Übungen und Spiele zur Resilienz durch.  Unser Thema bearbeiteten wir auf viele verschiedene Arten – Entspannungsübungen, Nachdenken über die Schöpfung, Sinneserfahrungen, Erweitern unserer fein- und grobmotorischen Fähigkeiten waren Teil unserer zweitägigen Reise.

Als erste Klasse der BAfEP schafften wir es mit 18 fleißigen Essern, sechs ganze Backbleche oder 72 große Pizzastücke zu einem Mittagessen zu vertilgen!

Voller Freude, neuer Energie und Motivation konnten wir unsere Einkehrtage als „Team 3a“ gut abschließen und sind jetzt wieder für die Herausforderungen des Schulalltags gewappnet.

Bericht und Fotos: die SchülerInnen der 3a